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Das wahre Gesicht Hitler-Deutschlands : Häftling Nr. 59 000 erzählt von dem Schicksal der 10 000 Juden aus Baden, aus der Pfalz und aus dem Saargebiet in den Höllen von Dachau, Gurs-Drancy, Auschwitz, Jawischowitz, Buchenwald / Rolf Weinstock
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Flugzeuge waren immer noch nicht zu erblicken. Im Lager herrschte größte Nervosität. Alles rannte umher. Nach einiger Zeit wurden wir zu unwichtigen Aufräumungsarbeiten herangezogen. Enttäuschung erfaßte uns. Wir hatten zu viel erwartet. Geradezu innerlich murrend, verrichteten wir unsere Ar­beiten. Wir wurden auch nicht sonderlich angetrieben, obwohl wir auch bei diesen Arbeiten von den Posten unseres Außenkommandos bewacht wurden. Die Posten waren, maft und müde". Ihr Schlagen hatte merklich nachgelassen. Wir konnten unsere Posten verstohlen anschauen. Und was erblickten wir, was erkannten wir?

Angst,- entsetzliche Angst!

Die Augen der SS. - Bestien flackerten. Ihre Hände schienen zu zittern. Um ihre Mundwinkel stand ein leises Lächeln, ein eigenartiges Lächeln,-- doch frei von Schadenfreude und Zynismus.

So war es immer gewesen. Wir dachten an unsere Grubenarbeit in Jawi­schowitz. Sobald diese Helden" einmal selbst dem Tode gegenüber stehen sollten, dann schlotterten ihre Beine. Sie waren nur so lange mutig, so lange sie, wehrlosen" Opfern gegenüberstanden, die sich nicht verteidigen konnten und nicht verantworten durften.

Auch die SS. - Banditen wurden von Gedanken gepeinigt. Aber,-- trotz aller Gefahren, denen wir noch entgegen gehen konnten,-- uns war in unserer Haut viel viel wohler. Wir weideten uns an der Angst dieser Hel­den". Und wir arbeiteten.

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Luffangriff auf das Konzentrationslager Buchenwald !

Haf tatsächlich ein Luftangriff auf das Lager Buchenwald" stattgefunden? Das ist eine Frage, die viele Deutsche beschäftigt hat. Die Oeffentlichkeit wurde ja durch die Goebbels- Presse, durch die Organe des abgefeimtesten Schwindlers der Welt, durch die Zeitungen dieses Teufels mit dem Klauen­ful, durch den Rundfunk, belogen und betrogen. Und so ist die Oeffent­lichkeit auch hinsichtlich des Fliegerangriffes auf Buchenwald wissentlich ge­täuscht worden, um die Unmenschlichkeit" der alliierten Truppen den Deut­schen vor Augen zu führen, um die Kriegsmüdigkeit zu unterdrücken, um--. Was nützt es, hier alle, um" aufzuführen, mit denen das deutsche Volk zum Durchhalten", zum Aushalten" geprekt wurde, um einzig und allein das Leben der Führerbestien" zu schützen.

Eine Antwort auf die von mir oben gestellte Frage können nur die Häff­linge geben, die während dieser Tage im Lager Buchenwald waren.

Sie haben gesehen, wohin die Bomben gefallen sind. Sie können davon berichten. Und die Wahrheit muf ans Licht.

Der verlogene Wehrmachtsbericht, der am 29. August 1944 ausgegeben wurde, lautete:

Am 28. August bombardierten amerikanische Terrorflieger das Konzentrationslager Buchenwald . Diesem Angriff fielen zum Opfer: Der ehemalige Reichstagsabgeordnete Rudolf Breitscheid mit seiner Frau und der ehemalige Kommunistenführer Ernst Thälmann ." Und die Wahrheit!-- Wie sieht sie aus?

Am 28. August hat überhaupt kein Luftangriff auf Buchenwald staffge­funden. Ernst Thälmann ist daher auch nicht einem Luftangriff der ameri­kanischen Flieger zum Opfer gefallen.

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