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verstecken.-- Würde man uns suchen? War noch Zeit dazu?-- Würde man überhaupt ein Interesse daran haben, uns zu suchen? Fragen kamen und gingen.-- Doch, dann siegte die Vernunft. Wenn man uns suchen würde,-- vielleicht würde man sogar Bluthunde auf unsere Spur setzen, dann waren wir Kinder des Todes.-- Bestimmt. So aber bestand doch noch eine Mög- lichkeit, mit dem Leben davon zu kommen.
Vielleicht waren auch die Russen schon dal
Schneller als sonst begaben wir uns zum Lager zurück. Wir trafen keine Häftlinge. Arbeitskommandos waren nicht zu sehen. Alles war ruhig. Immer glaubten wir, im nächsten Augenblick müßten aus irgend einem Winkel die russischen Panzer hervorbrechen, sie würden uns überholen, uns zu Gefangenen machen, und wir,-- wir würden jubeln!-- Wir stellten uns alles so einfach vor.
Im Lager herrschte große Nervosität. Wir wurden mit Fragen bestürmt: „Was wißt Ihr? Haben Euch die Polen etwas erzählt?”-- Doch, wir konnten nichts sagen. Wir konnten nur unsere Eindrücke wiedergeben. Der SS, war die Angst anzumerken, in Gefangenschaft zu geraten.„Sechzig Kilometer sind die Russen nur noch von hier entfernt”, sagte ein SS.-Schütze zum Lagerführer, Nervös zuckte dieser zusammen und gab den Befehl zum Ab- marsch der SS. Für sich selbst ließ der Herr Hauptscharführer Remmele alle Reisevorbereitungen treffen. Häftlinge mußten ihm helfen. Die Hilfe wurde gern geleistet. In unseren Herzen klang und jubilierte es:„Wenn sie nur erst fort wären!" Wir aber ließen uns nichts anmerken.„Herr" Remmele ließ warme Reisedecken, viel Proviant und viel Benzin vor das Tor bringen. Wir freuten uns. Wir sagten uns, es sei viel zu spät, um unseren Abtransport zu organisieren.
Ich hatte mich auf mein Lager gelegt, denn ich war rechtschaffen müde.-- Von der Arbeit nicht, doch,-- auch mich hatte die Aufregung müde ge-
macht. Trotz allem Lärm, der um mich herrschte, versank ich bald in einen tiefen Schlaf,
Signal zum Finale
Es war gegen zwölf Uhr am Mittag, ich hatte nur wenige Stunden ge- schlafen, als ich von lauftem Gepolter und Krach in der Baracke wach wurde. Schlaftrunken rieb ich meine Augen. Wie im Nebel sah ich Menschen hin- und herlaufen. Und wie ich gerade klar wurde und einen Kameraden fragen wollte:„Was ist denn los? Was rennt Ihr denn so durcheinander?”, da stand mein Freund vor mir und sagte:„Steh’ auf! In drei Stunden kommen wir weg!” Ich wollte es nicht glauben.-- Wer sollte uns denn von hier wegbringen? Hatten meine Kameraden Angst vor den Russen?-- Oder, war die SS. noch nicht fort?
„Mache mir doch nichts weiß”, antwortete ich.„Nein, nein”, kam es zu- rück,„es ist wahr. Mach’ schnell und besorge Dir noch warme Kleider. Die SS. ist noch da. Es ist der Befehl gegeben worden, kein Häftling dürfe in die Hände der Feinde kommen.”
Währenddem ich mich noch aus meinem Traum in die Wirklichkeit be- geben wollte, wurde die Tür aufgerissen und ein Blockführer schrie in den Raum hinein:„Fertig machen zum Abmarsch. Warmes Zeug wird auf der Kammer ausgegeben!”-- So, jetzt wußte ich's.-- Also hoch.-- Ich lief zum Magazin. Dort besorgte ich für meine Kameraden und für mich warme Un- terwäsche.-- Monatelang hatten wir in dünnem Zeug entsetzlich frieren
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