Mit einem Male flammten seine Augen auf, tierisch, wild und sprühend. Dann begann er erneut zu toben.-- Brüllen,-- Schreien! Das Laufband funktionierte immer noch nicht richtig. Und dann ergriff er ganz plötzlich eine Schaufel und spaltete damit einem neunzehnjährigen holländischen Häftling den Schädel auseinander.
Auflechzend stand er vor seinem Opfer. Das Bluf rann über die schwarzen Kohlen. Die beiden anderen Steiger ergriffen das unglückliche Opfer und warfen es wie auf Kommando auf das Laufband. Das Band hatte ein " Opfer" gefordert. Jetzt war alles still. Das Band lief. Inzwischen war der Fahrsteiger Jünemann über die Kohlen nach der Verladestation gerannt. Der Direktion mußte doch gemeldet werden, daß ein Häftling durch Steinschlag tödlich verunglückt sei.
Drei Kilometer mußte die Leiche über Kreuzungsbänder hinweg. An der Verladestation angekommen, stellte ein Häftling das Laufband ab, um seinen toten Kameraden herabzuziehen, um zu verhüten, daß die Leiche in den Kohlenwagen fiel. Zwei Minuten nur stand das Band, da sprang auch schon der Fahrsteiger heran. Zitternd stand der Häftling am Motor. Blutunterlaufen waren die Augen des Steigers.-- Sein Opfer?„ Steh auf, du Hund", brüllte er und erinnerte sich erst einen Augenblick später, dah sein Opfer ja„ tot" ist.
Der Häftling am Motor spürte,-- es passiert etwas. Angstverzerrt schaute dieser den Steiger an. Dann wurde der Häftling vom Motor fortgestoken. Und der Steiger nahm den Toten und warf ihn wieder auf das rollende Band. Kurz darauf fiel die Leiche in einen Kohlenwagen, der Kohle nach oben beförderte. Der Häftling sah es. Aber er sah noch etwas anderes. Er schaute voraus. Er schaute aus dem Leben ins Nichts.
Und dann geschah es. Der vom Blut berauschte Fahrsteiger, diese menschliche Bestie, ergriff den Häftling mit einem schnellen und kurzen Griff und warf auch ihn auf das Band. Ein schwerer Stein, ein kurzer Schrei, der Häftling fiel.- Sein Leben war ausgehaucht. Das Band war zerrissen. Die Gestelle darunter waren in Stücke zerbrochen. Ein ohrenbetäubendes Getöse brach aus. Stein um Stein fiel von der Decke herab.-- Was war das?-- Der letzte Wunsch des Häftlings,- die Grube möge versinken?
„ Einbruch auf der Bandstrecke im Revier 2", wurde nach oben gemeldet. Die Bandstrecke fiel auf 30 Meter aus. Für Stunden ruhte der Betrieb.
Die ganze Direktion erschien. Die zweite" Front versagte. Mit Poltern und Krachen fielen immer neue Steine herab. Mit langen Gesichtern standen die Direktoren dabei.
Wollten sich die Opfer" rächen?
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Eine gefährliche Arbeit begann. Sintflutartig stürzte das Wasser aus der Decke herab. Mit Hacken und Schaufeln waren alle verfügbaren Kräfte dabei, wieder Ordnung zu schaffen, die Stützarbeiten zu verrichten. Wir standen in ständiger Gefahr, vom Wasser erstickt, oder von einem schweren Stein erschlagen zu werden. Die Direktion aber hatte sich außer Gefahr begeben".
Zwischen dem Geplätscher des Wassers ertönten die Schreie, der mit Schlägen angetriebenen Häftlinge.
Mit einem Male ein furchtbares neues Geröll. Wir wollten wegspringen. Zu spät. Das Wasser hatte die Steine beiseite gedrückt. Naturgewalt stand gegen Naturgewalt. Neue Steinmassen fielen herab. Wir waren eingeschlossen, wir waren verschüttet. Zehn Häftlinge waren abgeschlossen vom Leben. Drohend hingen die Steine über uns, als wollten sie uns erdrücken.
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