mmilitten
und sehr
Wir esen. estel
chster
Eimer
n ihn erzen.
hief raden
und
en am
rissen, uf die en wir merzen.
lange . Und ehnten tfernt,
seine
iegenchwarz
an der
e, ge-rt und
er her önnen.
wesen,
Revier, ng die n Miß
pa war Hilfe
ontrol
i. Wer
n trug,
e jede Reihe
Es war in der Zeit, als das Korn reif auf den Feldern stand. Wir marschierten" heim. Wir hatten die Schicht gewechselt Es war dunkel. Wir mußten unsere Schuhe als Strafe für eine Schuhverwechslung auf den Schultern tragen. Wir gingen an den Kornfeldern vorbei.-- Plötzlich sprang ein russischer Häftling aus seiner Reihe heraus, warf dem seitwärts vor ihm gehenden SS.- Posten die Schuhe ins Kreuz und verschwand im hohen Korn. Der Posten ihm nach.-- Wir warfen uns zur Erde. Es begann eine wilde Schießerei in das Getreidefeld hinein. Leuchtspurkugeln stiegen auf. Sie sollten den anderen marschierenden" Kolonnen Kenntnis von der Flucht eines Häftlings geben. Gleich darauf setzte das Feuer von allen Seiten ein. Durch das Hin und Her verirrt, sprang der Russe an der anderen Seite des Kornfeldes heraus und rannte einer„ zum Schacht" marschierenden Kolonne entgegen. Nach wenigen Augenblicken war der Russe eingefangen.
Unterdessen hatten wir ganz unbemerkt unsere Reihen verschoben. Wir lagen noch am Boden. Wir waren mäuschenstill. Der durch die Schießerei herbeigeeilte Lagerführer befahl die Erschießung beider Außenreihen. Darunter war auch ich.
Im Lager angekommen, wurden wir herausgezogen und an die Wand einer Baracke gestellt. Man fragte noch einmal, wer den Russen aus seinem Arm gelassen hätte. Niemand antwortete. Da erhoben die SS. - Schützen ihre Gewehre und richteten die Läufe auf uns.
Es folgte ein Schuß in die Luft. Wir sollten weich" gemacht werden. Es erfolgte neue Befragung.-- Eine Antwort kam nicht. Alles blieb stumm. Da trat der Russe vor und bat, man möge ihn erschießen, man möge uns schonen. Er war gerührt von unserem Verhalten. Dat lieber zehn Unschuldige in den Tod gehen wollten, als einen Kameraden zu verraten.
Der Lagerführer nahm den Befehl zum„ Erschießen" zurück. Dafür erhielt jeder Außenmann fünf Peitschenhiebe auf den Hintern.
Dem Russen aber wurde auf Brust, Rücken und Hose ein Kreis genäht. Dieser Kreis bedeutete Fluchtgefahr". Er wurde ins Hauptlager geschickt. Sein Leben war beendet.
Es gab ja genügend Menschen.
Versprechungen und ihre Auswirkungen
Der Krieg ging langsam" weiter. Von großen Erfolgen der Nazis verspürten wir nichts mehr. Die Zivilisten ließen hin und wieder verstohlen und geheimnisvoll durchblicken,-- es ginge rückwärts". War das gut für uns, oder schlecht? Bald waren wir uns auch darüber klar. Wenn die Nazis zurück" gingen, dann mußte der Krieg schnell" beendet sein, sonst waren wir verloren, sonst würde kein Häftling mehr am Leben bleiben, denn-- ehe die Nazis uns zurück ließen, eher würden sie uns alle vergasen.
Ja, der Krieg ging langsam weiter.
Die Zeit aber verlief viel zu schnell.
Die Zahl der Häftlingsgrubenarbeiter war wesentlich geringer geworden. Viele waren getötet, andere hatten sich selbst gemordet, sie waren des Lebens müde geworden.
Als
Zivilarbeiter" waren wir eingestellt und von den anderen Häftlingen abgesondert.-- Als Zivilarbeiter".
11
107


