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Nach dem Kaffeetrinken begann die Suche nach unseren Koffern. Unbeschreiblich war dieses Bild. Es kann nicht wiedergegeben werden, auch nicht annähernd. Ein jeder der Leidensgenossen stürzte sich auf einen der Kofferberge. Es waren ziemliche Berge. Zu einer festgesetzten Zeit mußte diese Arbeit beendet sein. Also stürzten alle Leidensgenossen, kaum waren die Haustüren geöffnet, hinaus.
Zynisch lächelnd, die Hände in den Taschen, dicke Zigarren im Munde, standen die Banditen der Gestapo im Hofe und freuten sich darüber, wie sich die Menschen um ihre Koffer balgten. Es war eine richtige Kofferschlacht. immer wieder fielen die Berge durch das Hinauszerren von Koffern und Kisten durcheinander, glaubten wir, unseren Koffer zu erblicken, fassen zu können, war er wieder verschwunden. Es war entsetzlich. Die Männer brüllten, rempelten sich gegenseitig an und schlugen sich sogar, die Frauen aber weinten. Sie standen der brutalen Kraft in der Not hilflos gegenüber. Jeder war nervös. Jeder wollte sein geringes Hab und Gut retten. In manchen Koffern befanden sich noch Lebensmittel. Um diese Koffer entbrannte der Kampf am heftigsten. Dabei fielen die nur mühselig verpackten Kartons, die defekten Koffer und Kisten zusammen, und der Inhalt versank. Es war einfach entsetzlich.
Nach einer Stunde mühevollen Suchens hatte ich endlich meiner Mutter und mein Gepäck gefunden. Schnell trug ich dasselbe in meinen Schlafraum, um die notwendigsten Sachen herauszunehmen. In kurzer Zeit sah es in unserem Schlafraum wie auf einem Schlachtfelde aus. Alles lag durcheinander. Jeder warf seine Sachen auf den Boden, jeder suchte. Die unersetzbare, einst so teure Wäsche, lag zerrissen umher. Es war ein Suchen,-- ein Sortieren. Eine Lumpensammlerei war geordneter als die Sachen in unserem Raume. Und so ging es überall zu.
Um zehn Uhr war unsere Arbeit beendet, sie mußte ja beendet sein, denn man hatte befohlen". Und getreu den erteilten Anweisungen hatten wir nur die Sachen zum Mitnehmen eingepackt, die wir mitnehmen durften. Da gab die Gestapo den Befehl aus, wir dürften soviel mitnehmen, wie wir wollten.
Nichts wie Schikane, alles nur, um sich an unserer Angst, an unseren Qualen zu weiden.
Wir suchten von neuem, wir rissen dem und jenem etwas weg, was uns gehörte, man zerrte an unseren Stücken. Man nahm, man stahl einfach,-- denn alles war durcheinander geworfen ,. und jeder wollte sich für seinen Verlust entschädigen.-- Wie Du mir, so ich Dir.
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Es war ja noch nicht genug zerrissen. Das arme Deutschland war ja so reich. Und alles dieses geschah unter der Aufsicht der höhnisch und lüstern lachenden Gestapo .
Um elf Uhr hatten wir alle Nadeln und sonstigen Stich- oder Reißwaffen" fortgeworfen.
Kaum war auch diese Arbeit beendet,-- wir waren alo wirklich" waffenund wehrlose Geschöpfe", da erhielten wir Judensterne" zugewiesen, die die Aufschrift Juif " trugen und die wir an unserer Kleidung befestigen sollten." Juif" heißt Jude". Wir hatten die Nadeln fortgeworfen. Wir hatten kein Garn und keinen Faden mehr.- Also, was hatten wir zu tun?!-- Erneut suchen. Liebe Leser, stellen Sie sich bitte vor, nach Nadeln suchen, nach kleinen Rollen Garn,-- und das zwischen Haufen, die alles bergen.
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Um 12 Uhr war Kontrolle. Die Koffer und Kartons mußten geöffnet werden. Die Gestapo zerrte alles heraus. Sie bestrafte,-- sie nahm,-- sie be
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