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Als wir in Toulouse ankamen, stellten wir abermals die Frage:„Geht es jetzt rechts oder links?" Antwort wurde uns nicht. Auf dem Bahnhof stand eine große Anzahl Soldaten mit aufgepflanzten Seitengewehren. Wie wir hörten, war dieses ein Befehl von Berlin . Wir warteten zwei Stunden. Es sollten noch einige Waggons angehängt werden. Ich sireckte meinen Kopf zur Tür hinaus. Da sah ich, daß eine Lokomotive in langsamer Fahrt sechs Wagen heranbrachte. Sie fuhren vorbei und kamen auf einem anderen Geleise zurück.-- Aber dann sah ich weiter, daß in den Waggons Men- schen aus Gurs waren. Auch sie streckten die Köpfe zu den Türen hinaus.
Waren es Menschen, die in ein anderes Lager kamen, oder kamen sie bereits aus einem anderen Lager? Gehörten diese Menschen zu jenen Lei- densgenossen, die wir, als sie vor einiger Zeit aus Gurs abtransportiert wurden, im stillen beneidet hatten? Ich sah scharfen Blickes hinaus.-- Aber dann erkannte ich Frauen und Männer, deren Angehörige sich in französi- schen Diensten befanden.-- Also, kamen auch sie fort, entgegen allen anderslautenden Versprechungen?
Rufe schallten hinüber und herüber. Die Menschen winkten und schrien. Doch, wir konnten nichts verstehen. Der Lärm um mich herum, dazu das Schnauben und Pusten der Lokomotive. Alle Rufe verhallten.
Dann aber,-- hatte dieser jenes und jener ein anderes Wort klar und deutlich verstanden. Nun wuhßten wir es bestimmt, es sind Leute aus Gurs . Sofort dachte ich an meine Mutter.
Und,-- noch nicht ausgedacht,-- da erblickte ich sie im letzten Waggon. Sie winkte mit dem Taschentuch. Sie sah mich. Und klar und deutlich hörte ich durch allen Lärm, durch allen Krach, die Stimme meiner Mutter:„Rolf, hier bin ich,-- Ich bin da!"
Mir stand das Herz einen Augenblick still. Ich drohte, zu, versinken. Es
war mir, als würde sich eine Wasserflut über mich ergießen. Aber,-- dann hafte ich mich wieder.-- Ich winkte zurück. Schon lange hatte ich meine liebe Mutter nicht so freudig gesehen. Wie ein junges Mädchen rief sie immer wieder:„Rolf!-- Rolfl”-- Ich aber flüsterte nur:„Mutter!"
Die Waggons wurden an unseren Zug angehängt, Die Gespräche gingen unvermindert weiter. In mir aber war alles still. Ich war mit meiner Mutter wieder zusammen!-- Hatte ich diese Worte gesprochen?-- Nach und nach wurde es ruhig. Die Menschen schliefen. Die Räder aber rollten. Es ging über Brücken,-- durch Wälder und Städte,
Ein Grauen, ein Entsetzen läuft mit einem Male durch den ganzen Zug, als wir hören„Deutsches Gebiet". Wir konnten und wollten es nicht glau- ben, daß wir wieder zurücksollten in die Hände der Barbaren, zurück zu Hitler und seinen Banditen. Wenn auch Deutschland unsere Heimat war, so hatten wir uns doch jetzt alle der Hoffnung hingegeben, deutschen Boden nicht eher wieder betreten zu müssen, bis Deutschland frei und Hitler ver- nichtet sei. Paradox erschien es uns, daß man uns zuerst verjagte und jetzt wieder holte, Wie eine Fahrt aus der Hölle in die Hölle zurück, kam uns diese Reise vor. Weiter rollten die Züge, blieben auf einem Bahnhof stehen, und fuhren nach Kohleneinnahme wieder weiter, Auf einem Bahnhof sahen wir nach langer Zeit die ersten schwarzuniformierten Soldaten, deren Müt-
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