andere Gegenstände kosteten der Größe entsprechend mehr oder weniger. Viel Geld konnte ich nicht verlangen, die Menschen waren ja alle arm und hatten nichts mehr. Und es gab nur wenige Glückliche, die von Verwandten unterstützt wurden.
Und nun die Gegenfrage. Was konnte ich für mein Geld kaufen? In der Kantine gab es meistens nur Dattelbrot. Das war 80 g schwer und kostete 2.50 frs. Nährwert hatte es kaum. Wollte ich mir etwas Richtiges" kaufen, so mußte ich hohe Preise bezahlen, weil ja alle Waren auf geheimen Wegen ins Lager kamen. Einmal organisierte" ich,--" Organisieren" wurde in unserem Lager groß geschrieben- 1 kg weiße Bohnen und mußte dafür 60 frs. bezahlen. Für einen solchen Betrag mußte ich eine ganze Woche arbeiten. Aber, das tat ich gern und freudig. Wußte ich doch, daß ich mit meinen Arbeiten meiner Mutter gute Hilfe leisten konnte.
Inzwischen war es Dezember geworden. Und auch dieser rückte seinem Ende entgegen. Die Nächte waren kälter denn je, aber dafür waren die Tage manchmal unerträglich heiß. Es herrschte also ein echtes südländisches Klima. Die herrlichen Tage machten uns unser Elend vergessen. Die strahlende Sonne, der hellblaue Himmel und in der Ferne die schneebedeckten Berge der Pyrenäen , darunter der„ Pic du Midi ". Es war ein herrlicher Blick , durch den Stacheldraht".
So kam Weihnachten heran, das Fest der Liebe, der Familie und der Kinder. Anders als sonst wurde das Fest in diesem Jahre gefeiert. An Geschenke war nicht zu denken. Dafür wanderten die Gedanken zurück in die vergangenen Jahre. Und alle Geschenke standen mir noch einmal vor Augen. Bei diesem Denken aber erkannte ich mit einem Male,-- wie sehr und reichlich war ich stets beschenkt worden, und wie wenig hatte ich geschenkt. Ich nahm mir vor, mich bei meiner Mutter zu diesem Fest ganz besonders zu bedanken für alle Liebe.
An den Festtagen safen meine Mutter, die Großmutter, mein Onkel, den wir nach langer Zeit hier gefunden hatten, und ich zusammen, sangen Lieder und waren fröhlich. Auch das Essen, das besser wie an anderen Tagen war, trug viel zu einer guten Stimmung bei. Eine besondere Bitte hatten wir alle zusammen: die baldige Freiheit.- Von einer Heimat" konnten wir ja nicht mehr sprechen.-- Das Neujahrsfest hatten wir in gleicher Weise begangen. Und wieder waren Monate dahin!
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Gegen Anfang Mai des Jahres 1941 wurden die Familien mit Kindern auf Veranlassung der französischen Verwaltung in andere Lager geschickt. Diese Aktion wurde trotz des Widerstandes der deutschen Kommission" durchgeführt. Nach dem Abtransport der ca. 1500 Personen nach dem Lager ,, Centre d'Accenil" Rivesaltes in den Pyrenäen -- Orientales, wurde das Jlot G" aufgelöst und der Rest der Lagerinsassen auf andere Jlots verteilt. Ich kam nach dem Jlot„ D".
In diesem Jlot" befanden sich bereits viele Menschen, die im Jahre 1933 aus Deutschland verjagt waren, oder sich ihrer Verhaftung entzogen hatten und in Frankreich eine neue Heimat zu finden hofften. Jetzt, nachdem die Deutschen halb Frankreich besetzt hatten, waren sie gezwungen, erneut zu flüchten, und auch das neue Heim, das sie sich geschaffen oder aufgebaut hatten, wieder zu verlassen. Alle waren in die unbesetzte Zone geflüchtet, oder sie waren in Viehwagen von Belgien , Holland oder Nordfrankreich in die freie" Zone verschickt. Unter diesen Menschen befanden sich viele Antifaschisten und Juden, Vertreter der deutschen Wissenschaften und der Kultur, die nun mit uns das gleiche erbärmliche Leben im Lager Gurs führen mußten. Männer und Frauen von Rang und Ruf waren darunter.
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