mehr genug Anzüge für andere Leute als die Soldaten. Und viele Sachen gab es nicht, weil die Fabriken, die sie gemacht hatten, jetzt Gewehre, Kanonen und Flugzeuge und andere Sachen für den Krieg machten. Dann waren auch sehr viele Arbeiter nicht mehr in den Fabriken, weil sie Soldaten werden mußten. Viele Bauern mußten auch Soldaten werden, darum konnte nicht mehr so viel angepflanzt werden. Und darum gab es weniger zu essen. Zuerst war das alles noch nicht so schlimm. Man kann viele Sachen lange aufheben. Das sind die Vorräte. Es gab Vorräte von Sachen, die man essen kann, und von Sachen, die man anziehen kann, und von vielen anderen Sachen. Aber, wenn man immer Vorräte wegnimmt und tut keine neuen mehr dazu, dann hat man schließlich immer weniger Sachen zum Verteilen. Wenn es heute viele Sachen nicht gibt, so darum, weil man die Vorräte aufgebraucht hat und weil im Kriege nicht mehr genug gemacht worden ist. Und auch, weil im Kriege so viele Fabriken zerstört worden sind, und weil viele, viele Bauern im Kriege als Soldaten getötet worden sind, die vorher Korn oder Kartoffeln oder Gemüse gepflanzt hatten. Und weil andere Bauern nicht genug Samen haben oder nicht genug Maschinen oder Werkzeuge oder Kühe oder Pferde zum Pflügen. Der Krieg hat ihnen das alles weggenommen. Darum können sie nicht mehr
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