derräder des Autos packten ihn und überfuhren ihn. Sie schleuderten ihn herum, und dann fuhren auch noch die Hinterräder über ihn hinweg. Das Auto hielt nicht einmal an, es fuhr einfach weiter.
Doris und Silvia und die Mutter und die Großeltern gingen schnell hin. Der arme Strolch! Da lag er und rührte sich nicht mehr. Das Blut floẞ ihm aus dem Maule. Aber er atmete noch. Er war noch nicht tot. Sie versuchten ihn aufzuheben. Aber als sie ihn anfaßten, heulte er vor Schmerzen auf und biẞ um sich. Der gute Strolch, der die Kinder so liebte, biß nach ihnen. Er hatte solche Schmerzen, daß er gar nicht wußte, was er tat.
Ein Mann kam vorüber. Der half mit, den Hund an den Straßenrand zu schaffen. Dann kam ein Wagen. Die Mutter bat den Fuhrmann, das Tier mit ins Dorf zurückzunehmen. Aber der Mann wollte nicht.„ Der stirbt gleich", sagte er.„ Den nehme ich nicht mit." Da ließen sie den Hund liegen und gingen schnell nach Hause. Der Vater nahm einen Kasten und ging eilig zur Landstraße, wo Strolch lag. Er lebte noch und sah den Vater mit traurigen Augen an. Aber als er ihn anfassen wollte, biß das Tier wieder um sich. Endlich gelang es dem Vater, Strolch in den Kasten zu legen. Er nahm den Kasten und trug ihn auf beiden Armen vorsichtig vor sich her. Der arme Strolch wimmerte und weinte vor Schmerzen. Der Vater ging langsam, damit die Erschütterung dem Tier
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