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Drei Kinder kommen durch die Welt / Walter Pollatschek
Entstehung
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Einmal waren die Großeltern aus Westdeutsch­land zu Besuch da. Sie hatten die weite Reise ge­macht, um Doris und Silvia und ihre Eltern zu be­suchen. Oft gingen alle zusammen spazieren. Das taten sie auch an einem Nachmittage. Nur Vater mußte zu Hause bleiben. Er mußte arbeiten. Die Großeltern, die Mutter und die Kinder gingen zu­sammen weg. Auch Strolch durfte mit.

Sie gingen einen Feldweg entlang. Die Felder sahen ganz rot aus. Sie waren ganz voll Mohn­blumen. Die Kinder sahen auch ein Feld, auf dem wuchsen niedrige Pflanzen. Ihre Blätter sahen den Kleeblättern ein bißchen ähnlich. Es waren Erd­nüsse. An einem Wasserbehälter standen Bana­nenstauden mit großen grünen Blättern und einer großen, schönen Blüte.

Sie kamen auch an einem Zaun vorbei. An dem kletterten Kürbisse empor. Sie hatten komische Früchte, die sahen aus wie bauchige Flaschen. Sie heißen Flaschenkürbisse. Man kann sie aushöhlen und richtige Flaschen daraus machen.

Schließlich kamen sie zur Landstraße. Strolch jagte immer durch die Felder. Er freute sich, daß er so laufen durfte. In diesem Augenblick kam ein Auto die Straße herab. Es fuhr rasend schnell. Strolch hatte es gar nicht bemerkt.

Doris und Silvia schrien vor Schrecken auf. Sie sahen, daß das Auto gerade auf Strolch los­raste. Er konnte nicht mehr ausweichen. Die Vor­

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