bis auf den Grund sehen konnte. Da unten wuchsen grüne, rote und braune Tangpflanzen auf den Felsen im Wasser. Dazwischen saßen dunkle, rot- braune Kugeln mit Tausenden von Stacheln daran. Das sind Seeigel. Es sind Meertiere. Auch See- sterne sah man manchmal. Und Schlangensterne. Das sind Seesterne mit ganz dünnen Armen. Mit denen schlängeln sie sich auf dem Meeresboden weiter. Zuweilen saßen auch Blumen auf den Felsen im Meer. Bunte Blumen mit vielen Blütenblättern. Es waren Seerosen. Aber richtige Blumen sind das nicht. Es sind Tiere, die festgewachsen sind und wie Blumen aussehen. Die„Blütenblätter“ sind in Wirklichkeit Fangarme. Mit denen fangen die See- rosen kleine Fische und Krebse und dergleichen. Die fressen sie auf.
Das Leben im Meer ist noch merkwürdiger als das Leben auf dem Lande. Das sahen die Kinder auch an den Muscheln und Schneckenhäusern, die die Wellen angeschwemmt hatten. Eigenartig war es, daß es an jedem Strand und in jeder kleinen Bucht andere Muscheln gab, die nur hundert Meter weiter nicht vorkommen. An einem großen Sand- strand lagen so viele Muscheln, daß sie kleine Hügel bildeten. Es war fast nur eine einzige Muschelart. Diese Muscheln waren weiß und rot und blau und braun gestreift. Es gab kleine und große. Der Vater nahm ein paar große mit nach Hause. Er benutzte sie als Aschenbecher.
69


