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Drei Kinder kommen durch die Welt / Walter Pollatschek
Entstehung
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Die Berge am Rhein sind von oben bis unten mit Weinreben bepflanzt. Es ist eine mühsame Arbeit für die Bauern, an den steilen Abhängen zu

arbeiten. Überall in den Weinbergen sind Mauern

gebaut worden, daß mit dem Regen die Erde nicht

weggeschwemmt wird, in die die Reben gepflanzt

sind.

An den Reben wachsen die Weintrauben. Die mögt ihr alle wohl gern essen. Man kann auch den Saft auspressen und aufbewahren. Dann wird Wein daraus. Weil am Rhein viel Reben wachsen, kann man auch viel Wein machen. Er wird in Fässern und Flaschen weit fortgeschickt, sogar in ganz ferne Länder. Denn viele Leute trinken gern Wein. Er schmeckt gut. Aber es ist ein Gift darin, das ist schädlich, wenn man nur ein bißchen zu viel von dem Wein trinkt. Kinder dürfen überhaupt keinen Wein trinken, sonst wachsen sie nicht richtig und werden dumm und schwach.

Den ganzen Tag fuhren Doris und Silvia und ihre Eltern mit der Eisenbahn. Am frühen Morgen waren sie abgefahren, am Abend kamen sie in einer Stadt an, die heißt Karlsruhe . Da stiegen sie aus. Die Mutter ging mit Doris und Silvia eine Stunde in der Stadt spazieren.Sie kamen an einem Manne vorbei, der bei einem Wagen auf der Straße stand. Auf dem Wagen war ein kleines Öfchen. Außerdem lagen viele kleine runde Dinger

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