Der Rhein ist ein sehr breiter Fluß. Manchmal sah man auch Inseln darin. Auf denen standen hohe spitze Pappeln und andere Bäume. Auf dem Wasser fuhren weiße Dampfer. Kleine Schleppdampfer zogen große Lastkähne, etwa so, wie eine Lokomotive die Eisenbahnwagen zieht. Auch Paddelboote und Segelboote gab es. Fast immer sah man Schiffe. Sie hatten vielerlei bunte Fahnen und Wimpel. Das war ein fröhliches Bild.
Neben dem Flusse ist die Landstraße. Darauf fahren viele Autos mit der Eisenbahn um die Wette. Auch gab es viele hübsche Dörfer und Städtchen am Ufer.
Auf beiden Seiten des Rheins erheben sich steile Berge, viele Burgen und Ruinen stehen darauf. Das sind die ehemaligen Wohnungen von Rittern, die vor vielen Jahrhunderten am Rhein gelebt haben. Um ihre Häuser hatten sie sich dicke Mauern gemacht, damit kein Feind hineinkommen könnte. Aber als die Kanonen erfunden worden waren( in der Ritterzeit hat man noch nicht mit Kanonen und Gewehren schießen können), da halfen die dicken Mauern nichts mehr. Sie wurden in einem der vielen Kriege, die es damals gab, zusammengeschossen. Darum sind die meisten Burgen heute zerstört. Man nennt solche zerstörten Häuser Ruinen. Nach jedem Krieg gibt es viele Ruinen und viele Tote und Verwundete. Der Krieg bringt nichts Gutes. Er zerstört nur.
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