zu bedecken und zu vermauern. Rings um das Viereck wurde eine Mauer hochgeführt. Darauf kam schließlich ein Blech, das nach innen über- stand und umgebogen war. Es sollte ein Freiland- terrarium werden.
Was ein’ Terrarium ist, wißt ihr wohl? Es ist ein Behälter, in dem man Eidechsen, Frösche, Schlangen und dergleichen halten kann. Solche Terrarien sind meistens Glaskästen, die man im Hause hat. Das Terrarium, das Vater machte, war etwas anderes. Es war im Freien und ganz offen, so daß die Tiere in der frischen Luft sein würden. Aber konnten sie nicht davonlaufen? Nein, das konnten sie nicht. Denn über den Blechrand der Mauer konnten sie nicht hinweg. Aber sie sollten es viel besser haben, als sonst Tiere im Terrarium. Licht und Luft wie in der freien Natur sollten sie haben, und soviel Platz, daß sie sich gar nicht als Gefangene vorkommen würden.
Endlich war das Terrarium fertig. Es war ein großer Tümpel darin, der war ziemlich tief. Er hatte ein Felsenufer und einen flachen Sandstrand. Ein Teil von ihm war auch voll von Pflanzen. Es war ein richtiger kleiner Sumpf. Mitten im Ter- rarium lag ein großer Baumstumpf zwischen Moos - polstern. Eine kleine Wiese war da, große Steine mit allerlei Schlupfwinkeln dazwischen; kleine Sträucher und ein Sandstück. Jedes Tier sollte gerade die Umgebung finden, die es gern hatte.
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