Dieser Vogel war nun auf den Erdboden geraten und konnte sich nicht mehr erheben, zumal seine Federn vom Regen durch und durch naß geworden waren. Die Eltern taten ihn in ein Taschentuch und nahmen ihn mit nach Hause. Da setzten sie ihn in ein warmes Kästchen, und als er trocken geworden war und die Sonne wieder schien, nahm ihn der Vater auf seine Hand und ging mit ihm ans Fenster. Da breitete er seine großen, spitzen Flügel aus, und schwang sich empor. Wie ein Pfeil schoß er davon und war im nächsten Augenblick nicht mehr zu sehen.
Von Schlangenfang
und Blindschleicheneiern
Eines Tages nahm der Vater einen Spaten und begann im Garten zu graben. Er grub ein Loch von einem halben Meter Tiefe. Mehr als zwei Meter war es lang, mehr als einen Meter breit. Die Wände der Vertiefung stach er sorgfältig senkrecht ab. Er glättete den Boden und stampfte ihn fest. Was sollte das werden?
Am nächsten Tage fuhr der Vater mit einer Karre fort. Er kam mit einem Bekannten zurück. Die Karre hatten sie vollgeladen. Alte Ziegelsteine von irgendeinem Bau waren darauf, Sand und Zement. Die beiden begannen, den Boden mit Steinen
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