Brecht: ,, Die, Deutschen Satiren' sind für den deutschen Freiheitssender geschrieben. Es handelte sich darum, einzelne Sätze in die ferne, künstlich zerstreute Hörerschaft zu werfen. Sie mußten auf die knappste Form gebracht sein und Unterbrechungen( durch die Störsender) durften nicht allzuviel ausmachen. Der Reim schien mir nicht angebracht, da er dem Gedicht leicht etwas In- sich- Geschlossenes, Am- Ohr- Vorübergehendes verleiht. Regelmäßige Rhythmen mit ihrem gleichmäßigen Fall hacken sich ebenfalls nicht genügend ein und verlangen Umschreibungen: viele aktuelle Ausdrücke gehen nicht hinein: der Tonfall der direkten, momentanen Rede war nötig. Reimlose Lyrik mit unregelmäßigen Rhythmen schien mir geeignet."
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S. 260: An die Nachgeborenen. Nach: N. W. 15. 6. 1939. Der Gedichtband( Malik- Verlag London ), dem das Gedicht angehören sollte, konnte nicht eingesehen werden.
S. 263: Wie künftige Zeiten unsere Schriftsteller beurteilen werden. Nach: N. W. 29. 6. 1939.- Am Schluß die Widmung: ,, Martin Andersen- Nexö zum sechsundzwanzigsten Juni 1939".
S. 283: Und was bekam des Soldaten Weib? Nach: F. D. März 1942, S. 17.
S. 286: An die deutschen Soldaten im Osten. Nach: F. D. März 1942, S. 16.
S. 300: Das Lied von der Wehrlosigkeit der Götter und Guten. Aus: ,, Der gute Mensch von Sezuan . Ein Parabelstück." Nach dem Bühnenmanuskript S. 44.
BREDEL Willi . Geboren 1901 in Hamburg . 1933-34 im Konzentrationslager, danach bis 1945 im Exil.
S. 197: Lehre und Aufgabe. Nach: Wo. 1936, Heft 4( Oktober), Vorwort, Heft 5( November), Vorwort S. 4, und nach dem Manuskript.
CLAUDIUS Eduard. ( Pseudonym.) Geboren 1911 in Gelsen kirchen . In den Jahren 1933-1945 im Exil.
S. 240: Mensch auf der Grenze. Nach: Über die Grenzen. Von Flüchtlingen für Flüchtlinge( erschienen in der Schweiz 1944-1945) Nr. 4.
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