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Das Wort der Verfolgten : Anthologie eines Jahrhunderts / herausgegeben von Bruno Kaiser
Entstehung
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Biographische

und bibliographische Anmerkungen

zum ersten Teil( Erbe)

Die nachfolgenden biographischen Notizen setzen das Wesent­liche als bekannt voraus; zur näheren Charakteristik der unbe­kannteren Autoren können meist die historischen und literar­historischen Arbeiten Franz Mehrings dienen. Kürzungen im Text sind, bis auf wenige geringfügige Ausnahmen, stets ange­deutet, die genauen Quellenangaben werden hier von Nutzen

sein.

ABT. Ein 48er- Flüchtling aus Baden, von dem außer zwei Vèr­öffentlichungen und der Erwähnung in Genfer Akten von 1849 oder in ,, Herr Vogt" von Karl Marx wenig bekannt ist. S. 115: Soldat Schmidt. Nach: Die Revolution in Baden und die Demokraten. Vom revolutionären Standpunkt aus be­leuchtet. Herisau 1849. S. 20-21.

ANONYMUS

S. 71: Mittel zur Verhütung von Revolutionen. Nach einer Bro­schüre mit dem gleichen Titel, Zürich und Winterthur 1843, S. 8 und 9. Als Beispiel für die zahlreichen kleinen Kampf­schriften der deutschen Emigration des Vormärz.

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S. 81: Deutsche Zufriedenheit. Nach: Blätter der Gegenwart für soziales Leben, Lausanne , Januar 1845, Nr. 2, S. 11. Das Gedicht bildet hier den Schluß einer ,, unpolitischen Epistel aus politischem Material", adressiert ,, An die Deutschen im Auslande" mit der Verfasserangabe ,, St-.", so daß es sich um den Mitarbeiter des Herausgebers Wilhelm Marr, Julius Standau, handeln dürfte, von dem allerdings weitere ,, dich­terische Erzeugnisse nicht bekannt geworden sind. Die Ini­tialen von Marr begleiteten einen Druck der Verse in Stephan Borns ,, Verbrüderung" vom 5. 1. 1849( Nr. 28, S. 112), während die Strophen sonst nur ohne Andeutung des Ver­fassers veröffentlicht wurden, z. B. im Basellandschaftlichen

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