JOHANNES R. BECHER 1942
Auf die Hand eines Toten
Mit einer letzten Kraft emporgereckt
Aus tiefem Schnee und wie zum Fluch geballt Ragt eine Hand. Nur sie blieb unbedeckt Damit den Fluch sie schleudre mit Gewalt.
Mit einer letzten Kraft emporgeballt
Aus tiefem Schnee, ragt eine Hand und hält An etwas fest. Es fand die Hand den Halt, Und hält ihn fest, daß er ihr nicht entfällt.
Wenn einst die Starre weicht, der Frühling naht, Dann öffnet sich die Hand und ihr entfällt Das Samenkorn für eine neue Saat.
Ein Doppeltes, das diese Hand enthält:
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