Niemals werden wir dazugehören
Diese fremde Welt und ihr Gehabe,
| was ihr Vorzug ist, und was ihr fehlt,
| jeder Mangel, jede gute Gabe,
was sie zeigt, und was sie uns verhehlt, kann im Augenblick uns wohl betören, daß man sich als ihresgleichen glaubt, seinen Anspruch fügsam niedrigschraubt- dennoch wird man nie dazugehören!
Machst du dich vertraut mit Brauch und Sprache, feierst ihre Feste wohlgesinnt:
plötzlich siehst du dich vor dem Gemache,
wo das Unzulängliche beginnt;
sein Geheimnis wirst du nie beschwören,
diese dunklen Tore schließen dicht.
Lächelte dir freundlich ein Gesicht—
dennoch wirst du nie dazugehören.
Mittags auf der Bank im Park, geborgen mit den andern hier in Friedlichkeit,
fühl’ ich mich zu Haus und ohne Sorgen,
es erfragt bei mir ein Kind die Zeit, Liebespaare lassen sich nicht stören,
und ein Hündchen wagt mit mir ein Spiel- Ein Verbannter fordert ja nicht viel! Dennoch darf ich nie dazugehören!


