Zeit der Entscheidung
Ungestaltig, noch im Nebel Schwimmt der neue Tag der Erde. Keiner weiß noch, wer den Hebel Dieser Zeit ergreifen werde, Ob zerfallendes Gefüge Noch sich in sich selber trägt, Ob nicht schon der Lärm der Lüge Ihren eignen Bau zerschlägt. Ein Gewisses nur gewinnt An Gestalt:
der Tag beginnt!
Ob noch einmal die Vergifter Winde mit Verwesung würzen, Ob nicht schon die Weltbrandstifter In die eignen Flammen stürzen, Ob der Tod aus Pestphiolen Nieder aus den Wolken dampft, Ob er mit den Eisensohlen Leben und Gebild zerstampft— Nichts noch wissen wir. Doch sind Wir gewiß:
der Tag beginnt!
Eines wissen wir: der Wille Der Millionen Unverglühten Lädt sich mit Gewitterfülle Sich zum Aufstand aufzubieten.


