Fälschlich glaubt man, erst nach den äußeren Kundgebungen eines Regimes sei zu beurteilen, wie wahrscheinlich durch seine Art der Krieg wird. Im Gegenteil! Sein Auftreten im Innern entscheidet.
Wenn die Herren einer Nation so mit ihr verfahren wie Sieger mit einem wehrlosen Land, dann könnten die fremden Zuschauer wissen, woran sie sind. Keine Regierung kann ihre Gesinnung beliebig umstellen und, je nachdem, ihre eigenen Leute unmenschlich treten, für die übrige Welt aber die zarteste Rücksicht aufbieten. Hat ein Regime als Grundlage den Haß, dann will er ganz sicher auch die Welt ergreifen. Wer das eigene, gefügige Volk immerfort belügt, von dem ist anzunehmen, daß er das All belügt. Der Terror, mit dem verworfene Machthaber das erbeutete Land verpesten, ist schließlich auch nur ein Zeichen für all das, was den anderen bevorstände.
Die Leiden dieses Volkes hätten ihm vielleicht erspart werden können. Die anderen Nationen hätten einfach verbieten sollen, daß ein paar übel beleumdete Abenteurer sich zu seinen Herren aufwarfen. Dann wäre auch der Krieg nicht inzwischen so nahegerückt.
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