Ein wilder Geselle auf wildem Meer, Gewappnet in blinkender Liedeswehr,
In die Wellen sandt ich die finstere Qual, Ich grüße den Berg, ich grüße das Tal Und heiß’ im blitzenden Morgenstrahl Euch, freie Männer, willkommen!
Kein Träumer bin ich, den Kampf erschreckt, Kein Tor, der bleiche Systeme heckt—
Mich hat aus dem Schlummer die Zeit geweckt, Ihr Schaffen rüstig zu teilen;
Eine Welle bin ich im Wogendrang,
Ein Lied im stürmenden Weltgesang,
Ein Rebell, der die Fahne des Aufruhrs schwang, Der Menschheit Wunden zu heilen.
Noch hebt der Würger sein trotzig Haupt, Noch sind die Armen der Lust beraubt, Und es will der Tag, an den wir geglaubt, Noch nicht den Wolken entschweben;
Der Tag, wo des funkelnden Goldes Macht Des Besitzes höhnende Winternacht Zersprengt, in leuchtender Frühlingspracht Sich frei dem Volke zu geben!


