1844-1847
An Adolf Stahr
Du meinst so circa, ich hätte einen dummen Streich begangen, als ich Deutschland verließ; aber du wirst dich hier überzeugen, daß es hinterm Berge auch noch Leute gibt, und es ist genug, wenn ich meinen Freunden treubleibe und meine Freunde die eine Sache aller Völker, Freiheit und humane Freiheit, mit mir verfolgen... Lieber Freund, wir haben nicht Atem genug, um den Tag der deutschen Freiheit zu erleben. Man wird uns als Untertanen zu Grabe tragen. Ein künftiges Geschlecht wird erst die Früchte unserer Arbeit ernten.
Lied des Spartacus
Den Menschennamen und sein Glück,
Sie haben's uns entwandt;
Wir fordern unser Teil zurück,
Die Waffen in der Hand!
Wir brechen kühn mit einemmal
Die Ketten unsrer Not
Und lösen kämpfend unsre Qual
In Freiheit oder Tod.
Deutschland ist wirklich in der üblen Lage, daß erst ganz außerordentliche Erschütterungen eine wirkliche politische und praktische Freiheit, ein souveränes und reell existie
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