Es zeigt sich vor allem: auch wenn das Vaterland, wie nie zuvor, die Waffe gegen die Kultur, gegen den freiheitlichen deutschen Geist entsichert, Glaube und Gewißheit, daß ein anderes besseres Deutschland lebt, daß dieses Deutschland einmal den ,, Sieg" davontragen wird, sind unerschütterlich. ,, Und wenn sie uns in Banden werfen- wir waren da, wir sind da, und wir werden Sieger sein, trotz alledem!" Das ist das Wort der Verfolgten von einst und heute, das Wort der Sieger von morgen.
VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE
Der Mundus- Verlag in Basel brachte dies Buch, das dem Schaffen der deutschen Emigranten eines Jahrhunderts gewidmet ist, vor drei Jahren heraus. Der Herausgeber, der damals noch im Exil lebte, zeichnete mit dem Pseudonym Oswald Mohr.
Trotz der sehr wenigen Exemplare, die inzwischen nach Deutschland gelangten, ist hier überraschend viel über das Werk geschrieben, aus ihm zitiert und rezitiert worden. Das war ein guter Empfang für die Heimkehr deutscher Literatur aus der Fremde, und diese Begrüßung erheischte vor allem eine Neuausgabe des neuartigen Werkes in einem deutschen Verlag.
Für diese zweite Auflage, die erste Ausgabe in Deutsch land also, wurden manche Änderungen vorgenommen; die wesentlichen Einzelheiten blieben jedoch bewahrt: Es handelt sich vornehmlich um einen Blick auf den Kampf der deutschen Emigranten um und für Deutschland. ( Die Emigration Österreichs mußte unberücksichtigt bleiben
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