Sofort schnappt der Rittmeister zu. Und Dietzsch, der die ganze Verantwortung als Wortführer der Genossen auf sich fühlt, wird in seinen Ausführungen immer hitziger und verworrener. Kesselklein will ihm helfen, schimpft aber auch, anstatt zu diskutieren. Ali, der Jungkommunist, versucht den Rittmeister lächerlich zu machen.
Die Aussprache wird zum Streit.
Da geht die Zellentür auf. Welsen ruft: Achtung!" und die Gefangenen erheben sich von ihren Plätzen und nehmen Haltung an.
Wachtmeister Meisel steht in der Tür, er sieht sofort, daß im Saal etwas nicht stimmt. Fast alle Gefangenen stehen um den Rittmeister.
„ Höltling!"
Der Rittmeister tritt vor. Schutzhaftgefangener von Borringhausen und Höltling!"
,, Meinetwegen auch!" Meisel verzieht geringschätzig den Mund. ,, Sie werden entlassen. Vorher aber sagen Sie mir, was Sie soeben mit den Gefangenen gesprochen haben. Verstanden?" ,, Jawohl, Herr Wachtmeister!"
,, Also packen Sie Ihre Sachen!"
Kaum hat Meisel die Tür hinter sich geschlossen, dringen die Gefangenen auf den Rittmeister ein.
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Wirst du es ihm sagen?"
,, Paß auf, das ist nur ein Trick von diesem Meisel, du wirst gar nicht entlassen, der, Erlöserengel' bringt doch die Entlassungen. Der Meisel will dich nur aushorchen!"
,, Du... du, verrat uns nicht! Hörst du?"
,, Aber hört mal, was traut ihr mir zu!" Der Rittmeister wimmelt sich alle Ermahner vom Halse. ,, So was kommt bei mir gar nicht in Frage!"
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