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˜Eineœ Fuhre Holz / Wolfgang Langhoff ; Einband und Illustrationen: Georg McKing
Entstehung
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bis vor die Arrestbaracke, wo er seinen Gefangenen mit Hilfe des herbeigeeilten Wachhabenden aus dem Wagen hob und ihn kurzerhand auf den nack­ten Bretterboden einer der dreißig engen Zellen niederlegte. Er wechselte zwei, drei Worte mit seinem Kameraden, ging wieder hinaus, schlug die Tür des Wagens wie ein Metzger, der sein Fleisch abgeliefert hat, kräftig zu, wendete, scharf zurückstoßend, auf dem Lagerplatz und sauste in schneidigem Tempo über das Moorland nach Ester­wege zurück.

Der Gefangene in der Arrestzelle starrte mit verglasten Augen an die Decke. Ein zwei Finger breiter Riẞ klaffte vom Haaransatz quer über die Stirne bis zur Nasenwurzel. Er war seit vierund­zwanzig Stunden tot.

Zu der Zeit, in der sich dieser Vorfall ereignete, befanden sich im Lager Börgermoor die Material­verwaltung und die Handwerkereien für alle sechs Lager im Papenburger Bezirk. Die Einliefe rung der beiden Gefangenen, des toten und des lebenden, stand damit im Zusammenhang, denn der Tote sollte im Börgermoor einen Sarg be­kommen, und der Schreiner war von der Lager­verwaltung aus Neu- Süstrum angefordert worden, weil im Börgermoor Mangel an gelernten Schreinern herrschte.

Zehn Minuten vor fünf Uhr, als die Moorsoldaten singend, mit geschultertem Spaten, von der Außen­arbeit einrückten, stand der Schreiner noch immer, steif wie ein Zaunpfahl, vor der Kommandantur

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