-
-
und dennoch dort ihr Leben verloren: Zahllose Zivilisten, zahllose Kriegsgefangene wurden ins Lager gebracht und erschossen. Vor allem jene dreizehn Elsässer verdienten unser Mitleid, die sich aus Überzeugungsgründen nicht zum Waffendienst in die deutsche Armee pressen lassen wollten, und, an der Schweizer Grenze gestellt, nach Natzweiler gebracht wurden und sogleich ihr Leben in der Kiesgrube aushauchten. Was könnte dieser blutgetränkte Boden erzählen erzählen vor allem von den Genickschüssen des SS - Unterscharführers Fuchs, der sich nur zu gern die drei Tage ,, Erholungsurlaub" verdiente, die jeder SS- Mann für den Abschuß eines Häftlings ,, zur Drei Wiederherstellung seiner Nerven" erhielt. Tage das war schon ein Menschenleben wert! Im Herbst 1943 war nun auch das neue Krematorium fertiggestellt und konnte seine Tätigkeit beginnen. Daß wir fortan den bestialischen Gestank brennenden Fleisches einzuatmen hatten, nahmen wir gern in Kauf, brauchten wir doch die schweren Leichenkisten von Särgen kann man da nicht gut reden, in denen oft zwei oder drei Leichen lagen, nicht mehr nach dem Struthof zu schleppen. Der Tod war einfacher geworden, umstandsloser und ohne Feierlichkeit. In Zukunft wurde kein Galgen mehr aufgebaut und die Belegschaft trat zu Hinrichwann hätten wir sonst artungen nicht mehr an beiten sollen? Im Krematorium wurde das Urteil formloser vollzogen, ein eiserner Träger hatte den Galgen abgelöst.
-
-
Das Krematorium bekam Arbeit in Hülle und Fülle.
100
Gegen
Franzos
die nun
... es
Doppel
hilflose
allen K beiten ernst n
nicht zu
Nach w
Hälfte
ersten
sie
immer.
Es w
daß die Belgien derstan
der Ho
Es wa
des La
Wei
Mohr
leiter
gelöst
mir ni
Verfas
kaum


