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Sturz ins Dunkel / Hermann E. Riemer
Entstehung
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und dennoch dort ihr Leben verloren: Zahllose Zi­vilisten, zahllose Kriegsgefangene wurden ins Lager gebracht und erschossen. Vor allem jene dreizehn Elsässer verdienten unser Mitleid, die sich aus Über­zeugungsgründen nicht zum Waffendienst in die deutsche Armee pressen lassen wollten, und, an der Schweizer Grenze gestellt, nach Natzweiler gebracht wurden und sogleich ihr Leben in der Kiesgrube aus­hauchten. Was könnte dieser blutgetränkte Boden erzählen erzählen vor allem von den Genickschüs­sen des SS - Unterscharführers Fuchs, der sich nur zu gern die drei Tage ,, Erholungsurlaub" verdiente, die jeder SS- Mann für den Abschuß eines Häftlings ,, zur Drei Wiederherstellung seiner Nerven" erhielt. Tage das war schon ein Menschenleben wert! Im Herbst 1943 war nun auch das neue Krema­torium fertiggestellt und konnte seine Tätigkeit be­ginnen. Daß wir fortan den bestialischen Gestank brennenden Fleisches einzuatmen hatten, nahmen wir gern in Kauf, brauchten wir doch die schweren Lei­chenkisten von Särgen kann man da nicht gut re­den, in denen oft zwei oder drei Leichen lagen, nicht mehr nach dem Struthof zu schleppen. Der Tod war einfacher geworden, umstandsloser und ohne Feierlichkeit. In Zukunft wurde kein Galgen mehr aufgebaut und die Belegschaft trat zu Hinrich­wann hätten wir sonst ar­tungen nicht mehr an beiten sollen? Im Krematorium wurde das Urteil formloser vollzogen, ein eiserner Träger hatte den Galgen abgelöst.

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Das Krematorium bekam Arbeit in Hülle und Fülle.

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