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auftauchte. Wenn er sich nun auch nicht mehr zu den niederen Diensten des Unterscharführerstandes hetabließ, so hatte seine Gesinnung dennoch keine Wandlung erfahren. Was er nicht mehr selbst tat, ließ er durch andere ausführen— die Methode blieb sich gleich. Später, im Herbst 1943, wurde er wieder versetzt und ich weiß nicht, wo er gelandet ist. Aber der Strafe des Himmels wird auch er nicht entgangen sein.
So sehr wir nun diesem Abschaum in SS - und Häft- lingsuniform ausgeliefert waren und so dunkel und hoffnungslos das allgemeine Leben in Natzweiler war, so will ich doch nicht vergessen, die Tage zu schildern, an denen es einzelnen. Kommandos besser erging, und ich will vor allem die Menschen in meine Darstellung einbeziehen, die uns— oft unter größter Gefahr— das Dasein zu erhalten und zu erleichtern suchten. Ich meine dabei vor allem die elsässische Bevölkerung des schönen Breuschtales in Rotau, Wil- dersbach, Wackenbach und wie die Orte alle heißen mögen. Damals standen die deutschen Truppen an der Wolga , in Hammerfest, vor Alexandria und an der spanischen Grenze. Fast ganz Europa ächzte unter den Tritten des deutschen Kommißstiefels und noch mehr unter der Willkürherrschaft der Gestapo und der Waffen-SS .
Auf den rötlich schimmernden Türmen des Straß- burger Münsters wehte die Hakenkreuzflagge als Dokumentation jener Überheblichkeit: Wir werden das Elsaß niemals wieder räumen! Man glaubte, den endgültigen Sieg in der Tasche zu haben, und die
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