beidrücken konnte, wollte ich den ruhigen. Posten behalten. Der Bauleiter war eng befreundet mit dem Verwaltungsführer und diese beiden Blüten der SS haben manche gemeinsame Auto- oder Motorradfahrt gemacht, die meist ihr Ende in einer Weiberorgie fand. Diese hielt der Verwaltungsführer dann in einer Art illustriertem Tagebuch fest. Die Illustrationen zu zeichnen gehörte ebenfalls zu meinen Obliegenheiten, und so wurde ich unfreiwilliger Zeuge von allerhand Schweinereien, deren sich dieser Mensch rühmte.
Einen guten Freund hatte ich aber doch bei der SS, nämlich den Truppenfurier. Der gute Mann, ein Köl ner , der nur Hannes gerufen wurde, war zwangsweise zur SS eingezogen, die er als strenggläubiger Katholik bis in den tiefsten Grund seines Herzens haßte. Er tat auch alles, ihr Schaden zuzufügen.
Wie oft kam Hannes in meine Werkstatt: ,, Ich stell min Aktentäsch her, paß op, daß mir keiner dranjeht."
Das hieß: nimm dir heraus, was drin ist! Einmal war sie voll Zucker, ein andermal enthielt sie eine Wurst, ein Kommißbrot oder Margarine leer war sie nie. Selbstverständlich brauchte er ab und zu ein Bildchen und das habe ich ihm herzlich gern gemalt. Möge ihm der Himmel sein Leben erhalten haben, er war ein grundgütiger Mensch und hat nie an Miẞhandlungen teilgenommen.
In diesem Jahr ging es mir also recht gut. Ich war den Willkürakten der SS - Männer entrückt und auch im Lager selbst hatte ich nicht viel zu leiden.
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