Reihe nach wurden sie einzeln ihm zugeführt. Nach dem Besuche waren sie so glücklich, als wenn sie begnadigt wären. ,, Seht, wie sie sich liebten!" Und als ich ihnen später, es war kurz vor der Hinrichtung, sagen konnte, der Hochwürdigste Herr Bischof würde sie besuchen, war die Freude noch viel größer. Der Bischof kam, und es wurde ihm erlaubt, seine Geistlichen der Reihe nach einzeln auf der Zelle zu besuchen. Was sich da abspielte, kann ich nicht schildern. Inniger, vertraulicher und teilnahmsvoller hätte ein Besuch zwischen Vater und Sohn nicht sein können. Ist es nicht so, daß wir Katholiken stolz darauf sein können, daß unser Herr Jesus Christus so ein Priestertum hinterlassen hat!
Ihr könnt
dem Heilande am besten Euren Dank dafür abstatten, daß Ihr immer wieder darum betet, daß dieser Geist der Brüderlichkeit und Einheit in dem Priestertum der Katholischen Kirche erhalten bleiben möge bis zum Ende der Tage.
Es ist meine heiligste Pflicht, in diesem Zusammenhange auch des Pastors der evangelischen Kirche, des lieben Mit- und Amtsbruders Stellbrink zu gedenken. Obwohl er nicht zu uns gehörte und ich ihn nicht zu betreuen hatte, baten mich der Kaplan, der Vikar und der Adjunkt sogleich bei unserem ersten Zusammentreffen aus einem weiten, echt priesterlichen Herzen, ich möchte doch auch Stellbrink besuchen. Ich habe ihn besucht, und je öfter ich ihn besuchte, um so näher ist er mir gekommen.
104
Was mu
muß doc
mal in e Mensch
ist so, je
Worte h
Sorge un
So war
dachten
Wehe a
Das äuß
nung, si
in jener doch de Seelsorg
mit sie wollen
durch
männer
Männer
fahr zu
sollte, d
hätten
bereite
schwei Seelend
Grunde
darübe
wissen Gott a


