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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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stehe voll Bewunderung vor ihrem Heroismus, der durch nichts übertroffen wird! Wie weit sind wir doch von einer solchen Haltung entfernt! Und nun nimmt uns unser Herr und Meister in seine harte Schule; jetzt läßt er uns ein klein wenig spüren, was es heißt: Christusnachfolge! Und wir sollen uns durchringen, Ihm noch dafür von ganzem Herzen zu danken! Wir wollen weiterhin gemeinsam beten und opfern, daß wir uns zu dieser Haltung auf­raffen können."

Bezeichnend für Eduard Müller ist seine ganz große Wertung des Priestertums, wie sie immer wieder aus seinen Schriften hervorleuchtet. Den folgenden Brief hat er vor dem Allerheiligsten in seiner Zelle geschrieben:

Untersuchungsstrafanstalt Hamburg- Stadt

Hamburg 36, Holstenglacis 3

Hamburg , den 11. Juli 1943

,, So halte man uns für Diener Christi und Ver­walter der Geheimnisse Gottes. Von Verwaltern fordert man nur, daß sie treu befunden werden!" I. Kor. 4, 1-2.

Liebe Schwester Guda!

Wenn ich heute, in Gegenwart des eucharistischen Heilandes, versuche, das, was ich auf dem Herzen habe, in wenigen Worten darzulegen, so gelten diese Zeilen nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren lieben Mitschwestern und allen in diesem Briefe Genannten und Ungenannten, die meiner gedenken und denen ich leider nicht schreiben kann.

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