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Wo seine Zeugen sterben, ist sein Reich : Briefe der enthaupteten Lübecker Geistlichen und Berichte von Augenzeugen / zsgest. von Josef Schäfer
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traut, läßt er diesen Weg gehen. Die anderen, die Unfähigen, die Wertlosen, dürfen die jauchzenden Straßen der Freude und der Freiheit gehen. Seine Gnadenkinder und Seine Lieblinge dürfen mit Ihm gehen in den Ölgarten und unter das Kreuz. Ob wir das immer verstehen? Aber wir wollen wenigstens versuchen, Ihm nicht böse zu sein, wenn Er uns Seine Liebe schenkt.

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In dem, was ich Ihnen hier schreibe, habe ich in den 8 Monaten heute sind es genau 8 Monate -244 Tage- meines Hierseins, täglich wohl 10mal versagt. Aber das ist gar nicht das Wichtigste. Wenn wir nur immer wieder den Mut haben, mit all unserem Bruch und all unseren Scherben zu Ihm hinzugehen und immer wieder neu anzufangen. Er hat immer Geduld! Wenn wir nur mit uns selber welche haben, auch dann noch, wenn uns alles immer wieder daneben geht. Und dann noch etwas: Es klingt so dumm, wenn ich als Verbrecher so sage, aber es ist darum doch so: Vergessen wir die Not und die Schmerzen und die Opfer, das Blut und den Tod so vieler Menschen unseres Volkes in den heutigen Tagen nicht! Dagegen dürfen wir mit dem Unsrigen gar nicht antreten. Und alles Große und alles Gute in der Zukunft unseres Volkes ist nicht nur und zuerst in die Hände von Menschen gelegt, sondern ist Gnade! Gnade aber will erbetet und eropfert sein. Sollen wir nicht mit unseren täg­lichen Dingen diese Gnade erbitten helfen? Ob uns das Bewußtsein, dadurch zu nützen, nicht doch noch wieder froh machen kann?

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