antwortete in seiner Geistesart, auf eine bestimmte Seite des menschlichen Seelenlebens und seiner metaphysischen Bedürfnisse. Ja, wenn man diese verschiedenen Eigenarten hätte miteinander mischen können: die Gottesgelehrtheit und den mystischen Sinn mit dem praktisch- seelsorglichen; die Neigung zu weltentrückter Innerlichkeit mit der tatkräftigen Bejahung äußerer Notwendigkeiten! Denn die Welt bedarf heute des Priesters von universellem Geist und harmonischer Ausbildung, fähig, alles Lebendige und Wahre in sich aufzunehmen. Ihr Ruf geht nach dem weitherzigen Seelsorger, der über den enggezogenen Zaun, der die Kirche von der bedürftigen Welt trennt, hinaus blickt, und in seiner Art und mit seinen Mitteln an ihrer Erneuerung arbeitet. Sie sucht den innerlich ergriffenen, im Ewigen wurzeln den, dabei aber doch praktisch begabten Seelsorger, der den Mut und die Kraft hat zum Zufassen, der sich nicht fürchtet, wenn der Staub der Straße sich auf sein Gewand legt. Die Welt der aus tausend Wunden blutenden, physich, geistig, sittlich Hungernden ruft den Priester als Diener Gottes und damit zugleich als Diener des Men- schen; Seelenführer und Menschenerzieher im Vollsinne des Wortes, gewillt und berufen, den Gläubigen zu Freiheit und innerer Selbständigkeit zu erziehen, im Gegensatz zum Massenmenschen, der eigentlichen Gefahr unserer Tåge.
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