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NUR HÄNDE1
DIE BERUFSGRUPPEN IM LAGER
Derselbe Nihilismus, der die gottlose Liebe predigt, und das gottesfeindliche Mitleid sind es, die zugleich all denen die Menschenwürde versagen, die nicht an physische Arbeit gebunden sind.
Der Arbeitseinsatz suchte wieder einmal auf den Blöcken herum nach Maurern, Zimmerleuten und Schreinern. Welche Handwerker suchte man nicht auf diesem so billigen Arbeitsmarkt, den die Ge stapo ununterbrochen mit neuer ,, Ware " versorgte!?
Schon die Unterhaltung des Lagers als Gefangenenstadt bedurfte der verschiedensten Arbeitskräfte: ungelernte, angelernte und gelernte bis zum qualifizierten Facharbeiter. Also: Schuster und Schneider, Bäcker und Küchenpersonal, Maurer, Zimmerer und Dachdecker, Installateure, Elektriker und Anstreicher, Schmiede, Schlosser und Tischler, Ofensetzer und Kaminfeger, nicht zu vergessen die Friseure für den Schubraum, für den Block, für die Herren von der SS. Auch die Kleiderkammern und Wäschekammern suchten sachkundige und verläẞliche Leute. Gestohlen wurde ohnehin, was nicht niet- und nagelfest war.
In den Wirtschaftsbetrieben( WB) und einige Jahre in der Anfertigung von Flugzeugteilen( Präzifix) waren alle Sparten und Branchen industrieller Facharbeiter vereinigt, bis zum Ingenieur, indes die zirka 1200 Mann beschäftigende Plantage, der große Heil- und Gewürzkräutergarten, in den Gewächshäusern, Beobachtungs- und botanischen Versuchsstellen, gärtnerische Kapazität verwenden konnte. Landwirtschaftliche Arbeiter fanden auf den vom Lager abhängigen und von ihm kontrollierten Guts
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