1941 vorbei. Eine Weile gab es noch Sirup, konservieite Erbsen,
überaus scharf gewürzte Gemüsesalate, fast ungenießbare kleine Fische oder Muscheln. Schließlich nur mehr Oelersatz, Senf und Kunstpfeffer und kosmetische Sachen in Hülle und Fülle: Haar-
wasser— und wir wurden alle 14 Tage geschoren— und Haut- creme französischen Fabrikats, Herbst 1944, als es bereits dunkel zu werden begann, kam auch dünnes Bier. Bis Ende 1942 stand auf dem Briefumschlag des KZ Dachau unter Ziffer 5 zu lesen: „Pakete dürfen nicht geschickt werden, da der Gefangene im La- ger alles kaufen kann...”


