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. 32. Deutsche Photographen-Zeitung 1894.
bindlichsten Dank für alle soweit mir erwiesenen Gefälligkeit, älligkeiten s ich mit ausgezeichneter Hochachtung Belten sage, vorbleibe
Ed. Röseh, Sec. P. A. of A.
Protokoll der XXIII. Wanderversammlung in Frankfurt a. M. Vvom 21. bis 25. August 1894.
(Ausführliche Ausarbeitung nach§ 3 der„Geschäftsordnung für den Vorstand“.) (Nach stenographischen Aufzeichnungen.)
(Schluss.)
Vors.:„leh möchte nun die Herren Casse-Revisoren bitten ihren Bericht zu erstatten.“
Martini:„Meine Herren! Wäahrend Sie gestern Ihrem Vergnügen nach- gingen und nach Heidelberg fuhren, sass ich in meiner einsamen Klause und habe die Casse revidirt. Ich habe zu constatiren, dass es mir nicht gelungen ist, einen Fehler zu entdecken. Ich möchte aber auch von dieser Stelle der jungen Dame, die die Sache führt, meine volle Anerkennung aussprechen für die correcte Führung der vorliegenden Bücker. Ich möchte, dass wohl Jeder von Ihnen eine solche Casseführung habe, wie sie Fräulein Schwier geführt hat. Durch das Wachsthum des Vereins ist die Casseprüfung eine sehr um- ständliche geworden; es ist nicht möglich, dass man die Revision dieser Sache in einigen Stunden machen kann, wie das bei unserer Wanderversammlung ge- macht werden soll. Das ist nach meiner Erfahrung nicht richtig; ich habe eine ziemlich langjährige Erfahrung ninter mir und meine, die Revision muss an Ort und Stelle geschehen; der Vorsitzende musste als Geschäftsfübrer hier die ganze Casse mitschleppen wie voriges Jahr, und das kann man nicht ver- langen. Ich bitte Sie, dem Antrage zuzustimmen, den ich jetzt stellen werde:
„Die Revision erfolgt in Weimar, und wird die Casse dazu nicht wie bis- her im August abgeschlossen, sondern im Januar.
„Dazu habe ich sehr triftige Gründe, weil die Beiträge auch für das laufende Jahr gezahlt werden; wir schliessen beute nicht ab, sondern im Januar. Ferner beantrage ich, dass die Revision von 2 hierzu auf der Wanderversammlung gewählten Hlerren vorgenommen wird, die zu diesem Zwecke die gleichen Diäten wie der Vorstand erhalten und sich nach Weimar zu begeben haben, um dort die Prüfung der Casse vorzunehmen.“
Vors.:„Zu diesem Antrage des Herrn Martini, der eine ganz bedeutende Erleichterung der Cassere vision beabsichtigt, habe ich noch hinzuzufügen: Es wird ja jetzt schon am 1. Januar abgeschlossen, resp. ein Casse-Abschluss gemacht, derselbe ist Ihnen für 1893 gestern zugegangen und bereits veröffentlicht. Da- durch habe ich mir allerdings eine doppelte Arbeit gemacht, im Januar und jetzt durch den zweiten Casse-Abschluss für die Zeit vom 1. Januar 1883 bis heute wieder. Es kann nach dem Antrage des Herrn Martini die Sache zuerst bei der Vorstands-Sitzung, wie in den Satzungen vorgesehen ist, die Revision durch den Vorstand und dann etwas später durch die Revisoren die genaue Prüfung vorgenommen werden. Das ist auch nach unseren Satzungen zulässig, da dazu nur eine Aenderung der betr. Geschäftsordnung genügt, die jeden Augenblick vorgenommen werden kann.“..
Die Abstimmung ergiebt einstimmige Annahme des Antrages Martini.
Es werden sodann die beiden Herren E. Martini in Berlin und O. Hertel in Weimar für das Jahr 1895 als Revisoren erwählt.
Beide Herren nehmen die Wahl an..
Vors.:„lch möchte jetzt Herrn Kindermann bitten, die Beseblässe des Ausschusses für Auszeichnung von Gehilfen zu verlesen.“
Herr Kindermann verliest die bereits in Nr. 35, S. 333, mitgetheilten Verleihungen von Diplomen und Medaillen an Photographen-Gehilfen.
Vors.:„Sie haben vorgestern sechs Herren gewählt, welche gemeinsam mit dem Vorstand die Congressfrage prüfen sollten. Wir haben uns nun gestern mit diesem Thema beschäftigt, und ich muss uns selbst das Zeugniss
ausstellen, dass wir Alle zusammen tüchtig gearbeitet haben. Wir haben auf
der Hinfahrt, in Heidelberg selbst und auf der Rückfahrt wieder 3 Stunden,


