———’—————— —————————— 4—— —-ꝛ——————————
—
416 Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 43.
Hierauf werden die Anwesenden von Herrn Petersen aufgefordert ihr Glas auf das Wohl des anwesenden Ehrenmitgliedes, des Herrn Bimpage, zu leeren, welches denn auch geschieht. Herr Bimpage spricht seinen Dank dafür aus.
Zur Innungsfrage übergehend, ist zu bemerken, dass kein endgiltiger Beschluss gefasst werden kann.
Das der Gesellschaft von Herrn Hofphotographen Schaarwächter gestiftete Bild, die Sonntagsruhe-Deputation darstellend, circulirt. Herrn Schaarwächter sprechen wir an dieser Stelle nochmals unseren besten Dank aus.
Ueber die von Herren Reichard& Stoll hergestellten Kaisertrockenplatten sprechen sich die Herren Köster und Wilcke sebr lobend aus. Von der Actien- Gesellschaft für Anilin-Fabrikation werden zwei Probepackete eingesandt.
Herr Scheel legte Proben von Phantasie-Kästen für Visit- und Cabinet- Photographieen vor, welche einen sehr guten Eindruck machten. Ebenfalls zeigte Herr Scheel auf„Platino-Collod“-Papier der Herren Colby& Co. Zwickau, hergestellte Abdrücke vor, welche recht gut waren, es lässt sich nach Aussage verschiedener Herren sehr gut mit diesem Papier arbeiten.
Von Herrn W. Wilcke waren die von ihm auf der Wanderversammlung des Deutschen Phot.-Vereins in Frankfurt a. M. mit dem Ehrenpokal prämi- irten Marine-Bilder ausgestellt, welche als ganz vorzüglich gelungen zu be- zeichnen sind, besonders wegen der wunderbaren Harmonieé. Eine Collection derselben stellt Herr Wileke der Gesellschaft in Aussicht.
An Zeitungen lagen aus: D. Photogr.-Ztg., Atelier des Photographen mit der Chronik und Photographische Corespondenz, ausserdem noch Talbots monat- liche Mittheilungen, und ein Preiscourant von Glock& Co., Karlsruhe.
Schluss der Versammlung 11 ¾ Uhr. Otto Stiegler, z. Z. protokoll. Secretair.
Tagesordnung zur Versammlung am Donnerstag dem 25. October im früheren Augustinerbräu, Jungfernstieg.
„Verlesung des Protokolls.
.Vorlagen von Vergrösserungen von Herrn W. Gerlich.
.„„ Phlatindrucken von Herrn D. Wettern.
.Anfrage betreffs der Weinachtsannonce.
Diverses.
& dr do—
Der Vorstand.
Ueber Platintonung. Von J. von Norath.
Seit man sich mit der Herstellung und dem Verbrauch matter Emulsions- papiere beschäftigt, ist man bemüht gewesen, mit Sicherheit tiefschwarze Töne mittels einer Gold- oder Platinlösung zu erzielen. Während dies nun mit Gelatinpapier befriedigend erzielt werden kann, bietet das matte Celloidinpapier ungleich mehr Schwierigkeiten; namentlich mit der eigentlichen Platintonung hapert es noch.
Es ist das leicht erklärlich, wenn man bedenkt, dass der Tonungs- process mit Platin theoretisch noch gar nicht klar zu sein scheint. So las ich neulich in einer Facbzeitschrift folgende Auseinandersetzung über das Wesen der Platintonung:
„Der chemische Vorgang bei der Ueberführung eines Silberbildes in ein solches von Platin ist:
4 Ag+ Pt Cla= 4Ag Cl+kt.
„Also ein einziges Atom Platin tritt an die Stelle von 4 Atomen sSilber. Das Bild verliert an Kraft, da 194,4 Gewichtstheile Platin nicht die Deckkraft besitzen wie 432 Gewichtstheile Silber.“
Der Verfasser folgert also daraus, dass das Bild rapid an Intensität ver- liert und dadurch aunstatt tiefschwarz grau erscheint.
Diese Ausführung nun würde richtig sein, wenn man mit Platinchlorid tont, was aber nicht gebräuchlich ist, sondern mit Platin cblorür, wie es seltsamer Weise der Verfasser des angezogenen Artikels weiter unten empfiehlt, wodurch ein Widerspruch nothwendiger Weise entstehen muss. Der bekannte
V mw dem a08
V 8 Ä! 1G Chlor
4
wathält bis
ſmn Dan à lweile dilber gibe werdel Paueh: Wan nart von Lie hH- pur geba iih 8onst das echob vorgel hist also th ul virkt, Wà musprüche aà an und für leser mir I mögliehst verden. 8o0 R hängt al narzen Tones un genügend Kass pieht de eihtigt. Mitü und diese dhen Mignol zengen kar u eiue vollste As, während tgedildet wi un dasselbe: h der endgilti Maunten Ver 1 1 Chlorsilb d um Sehl et der fort läst aäprechend di
— iter u
——
——— —
„
1 4
—
—
— —
— —
— — —
——


