Jahrgang 
1894
Seite
340
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Deutsche Photographen-Zeitung 1894.

Diplom. Wurm, Alois, Dr., Osnabrück. Hagen, Robert, Eibiswald. Huvsser, Franz, Overveen b. Harlem. Erlandsen, O., Reg.-Baumeister, Erfurt. Pallandt, K. W. Baron v., Rosendäl Friedrichsen, C., Altona. b. Arnheim. Gordes, J. A., Köln. Stockholm, H., Kopenbagen. Hölzer, Otto, Königberg i. Pr. Allihn, M., Athenstedt b. Hebdeber. Kirn, C., Hanau.

Braunschweig, Dr., Halle. Köhler, Richard, Berlin.

Dreyer, G., Bremen. Lorent, Dr. Ed., Bremen. Heering, W., Eisleben. Leykum, Georg, Berlin.

Kiesling, Max, Berlin. Niemann, A., Berlin.

Kirchner, Eduard, Hannover. Römer, Paul, Mittweida. Klementz, Wilhelm, Frankfurt a. M. Tergonde, Eugéne de, Berlin. Knapp, Carl, Halle. Zimmermann, Dr. Felix, Leipzig. Müller, C. H. B. Schwerin. Dubonloz, J., Paris.

Möller, Hans, Bremen. Benesch, Paul, Ritter v., Graz. Petzold, Max, Chemnitz. Bubenicek, Josef, Eger.

Nieport, Otto, Bremen. Lilien, Maximilian, Freiberr v. Salzburg.

Reuter, Johannes, Hamburg. Alexander, Enrique, Barcelona. Rohrmüller, J., München. Niedermeier, Berchtesgaden. Scholley, Freiherr v., Stuttgart. Backmann, Salzburg. Wieland, Otto, Stuttgart. Abtheilung II IV. Goldene Medaille. Goerz, C. P., Berlin-Schöneberg. Silberne Medaille. Berner, W. Heino, Erfurt.

Krone, Hermann, Dresden.

Greef, Dr. Wilh., Marburg. Jeserich, Dr. Paul, Berlin. Bronzene Medaille. Berger, Willy, Magdeburg. Stegemann, A., Berlin. Kohlrausch, Dr. E., Hannover. Diplom. flintersberger, Hugo, Wien. Fink, J. und A., Crefeld. Zu einem Diplom empfohlen sind: Gaillard, Berlin. Graab, D., Mannheim. Diverse Bücher. Leib, Eugen, Berlin.

Photographischer Zeugdruck.

Ein Verfahren, welches mit Hilfe der Photographie den Buntdruck vom Geweben gestattet und dabei die Anwendung gravirter Druckplatten unnöthig macht, besteht nach einer Mittheilung vom Patent- und technischen Bureau von Richard Lüders, Görlitz, darin, dass man den zu bemusternden Stoff zu- nächst in ein Bad von Primulin-Lösung bringt, welches mit Kochsalz versetet ist, worauf man das Gewebe etwa eine Viertel-Minute in ein Bad taucht, welches 25 Theile Natronsalpeter enthält und mit Schwefel- oder Salzsäure stark versetzt ist. Nachdem der so behandelte Stoff mit Wasser ausgewaschen und im Dunkeln getrocknet ist, bedeckt man ihn mit der Zeichnung des aufszu- tragenden Musters, welche auf einer Glasplatte, einem durchsichtigen Cartou aàhnlich wie ein photographisches Negativ, sich befindet und setzt das Gewebe dem Licht aus, dessen Einwirkung bei directem Sonneunschein blos eine halbe Minute zu betragen braucht, bei bedecktem Himmel aber etwa eine halbe Stunde dauern muss. Hierauf wird das Bild im Dunkeln entwickelt; die Entwicklungs- flüssigkeit richtet sich nach der beabsichtigten Färbung. Für roth em- pfiehlt sich eine alkalische Naphtollösung, für chocoladebraun eine allkalische Lösung von Naphtolsulfosäure, hellbraun wird durch eine alkalische Phenol- lösung, orange durch Resorcinlösung erhalten, auch Phenyldiamin giebt braun, violett wird durch Behandlung mit Naphtylamin-Chlorhydrat erbalten. Auch elektrisches Licht giebt die Wirkung und empfiehlt sich wohl besser als Sonnen- licht, da seine Intensität eine stets gleiche ist.

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