Jahrgang 
1894
Seite
337
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Bestaule

Phot.

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gleichartigen Hälften des Doppelanastigmaten von Görz

Verzeichnung gerader Linien am Rande aufweis

Nr. 35. Deutsche Photographen-Zeitung 1894. 337

1 2 in Berlin-Schöneberg stigmatische Ebenung des Bild- Objective nur noch die geringe

en, die aber nicht in Betracht kommt, wenn wie wobl hier allgemein angenommen werden kann kein

gar zu grosser Bildwinkel ausgenutzt wird.(Die geringste Brennweite beträgt bei Zeiss 20 em, bei Görz nicht viel! weniger.)

Am besten eignen sich sehr gut zeichnende bortraits, zu Augenblicksaufnahmen und zur so weit nicht die bisher erwähnten Rücksic

irgendwie unsymmetrischer Construction sind wie beiläufig bemerkt sein mag so anzubringen, dass ihre hintere Linse oder Seite nach dem Glas- bilde, die vordere nach der Vergrösserung gerichtet ist.

Mit dem Lichte rücksichtsvoll umzugehen, ist ein Gesichtspunkt, der siech von selber empfiehlt. Es ist zu bedenken, dass selbst die mächtigsten für brojectionszwecke zur Verfügung stehenden Lichtquellen auch das elek- trische Bogenlicht, wenn sehr starke Vergrösserungen, die in weiten Räumen noch wirksam sein sollen, beansprucht werden, verhältnissmässig schwach sind. Die Verhältnisse bei gewöhnlichen photographischen Vergrösserungen kann man nicht zur Vergleichung beranziehen, da hier abgesehen von der stets nur beanspruchten sehr viel geringeren Vergrösserung die Hellig- keit des vergrösserten Bildes obne Belang ist: was dieser mangelt, kann durch Verlängerung der Exposition ersetzt werden. Das Wandbild der Projection ningegen muss von leuchtendem Eindruck und voller Klarheit für das Auge

dastehen wie in vielleicht überraschender Weise sich noch des Weiteren ergeben wird.

Was nun näher das Zusammenwirken aller optischen Apparattheile mit Linschluss der Lichtquelle betrifft, so ist vor Allem bemerkenswerth, dass alle wesentlichen Verhältnisse günstiger werden, sobald man Objective grösserer

dafür mehr als vollwerthigen Ersatz, da sie ana feldes besitzen und von allen Fehlern einfacher

Doppelobjective, wie sie zu Reproduction benutzt werden, hten entgegenstehen. Objective

brennweite, die ja bei demselben Typus auch stets grössere Oeffnung haben, anwendet: beide Veränderungen die grössere Brennweite und die grössere Oeffnung veranlassen nämlich jede schon für sich ein näheres Herantreten

der Liechtquelle an den Condenser und mithin grössere Helligkeit des Bildes; und beide bewirken, dass ein kleinerer Bildwinkel ausgenutzt wird, wodurch die Wandbilder eine gleichmässigere Beleuchtung und grössere Schärfe be- kommen.(Selbstverständlich sind hierbei immer die gleichen Projectionsbilder angenommen.) Auf den ersteren Vortheil kann man möglicherweise gezwungen sein zu verzichten, weil die Beleuchtungslinsen sonst durch die Hitze in Gefahr gerathen; der letztere bleibt immer. Jenes würde zur Anwendung eines Con- densers längerer Brennweite nöthigen, d. h. eines grösseren; denn mit geringen Schwankungen und Ausnahmen hat bei allen Beleuchtungslinsen ein und das- selbe bestimmte Verbältniss zwischen Durchmesser und Brennweite Statt(etwa 1:1,5 bei doppelten Condensern also wie 2:1,5; bei dreifachen je nach der besonderen Zusammensetzung).

Hier ist nun die Stelle, die früher abgebrochene Betrachtung über die Wirkung solcher grösseren Condenser wieder aufzunehmen, die wie erinner- lich von gewisser Seite allgemein zur Anwendung empfohlen worden sind.

Sieht man von den kleinen Schwankungen in dem eben erwähnten Ver- hältnisse zwischen Durchmesser und Brennweite der Beleuchtungslinsen ab,

sowie davon, dass vereinzelt Beleuchtungslinsen etwas verschiedener Grösse

mit der gleichen Brennweite vorkommen(die früher berechneten Linsen haben in einer der berühmtesten Schleifereien der Welt, die wohl für neun Zehntel aller landläufigen Apparate die Beleuchtungslinsen liefern dürfte, folgende effnungen und Brennweiten: 103 mm: 15 cm, 129 mm: 20 cm, 152 mm: 23 cm, mit welchen Grössen fortan immer gerechnet werden wird), So stellt sich Fol- gendes heraus:.1..

Da sonst keine Aenderung eintritt das Objectiv und die Vergrösserung soll dieselbe bleiben, mithin auch der Abstand zwischen Objectiv und Bild, welehes letztere wie gewöhnlich in festem Abstande vom Condenser angebracht gedacht wird, so muss, damit die Vereinigung der Strahlen auf die Objectiv-

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