130 Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Ny. 13. . jcht präparirten Papiere fort, indem man einfach auf der mit olnen Celatinesebioh DanPibensd lalst sich das Verfahren auch bei An-
hntem Zeichenpapier arbei Verfanre Rendune feiner Peſacand recht gut verwenden. Die Leichtigkeit und absolute
. jſt in der Herstellung des lichtempfindlichen Materials, welche keine eaerd Einrichtung benöthigt, dürfte nicht nur manchem Amateur, Künstler ete. sondern auch manchem Fachmann nach Umständen höchst angenehm sein, um so mebr als er in der Wahl des Bildträgers ziemlich viel Spielraum hat, und verschiedenartige Abzüge ohne grosse Kosten jederzeit herstellen kann, weil sich das gesalzene Papier im Vorratb halten lässt. Aber auch bei dem fertig gesilberten derartigen Papier kann ein Verderben beim Aufbewahren
ausser durch Belichten nicht eintreten.
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Unser Mitglied Herr Heinrich Barges i. Fa. Gebrüder Barges in Hannover ist nach Mittheilung seines Bruders am 16. d. M. an der Lungen- und Rippenfell-Entzündung verschieden. Wir bringen dies zur Kenntniss und
bewahren ihm ein treues Andenken.
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Herr Richard Barges, Mitinhaber derselben Firma, führt das Geschäft in unverändeter Weise weiter und tritt an Stelle seines Bruders in die Mit- gliedschaft des Deutschen Photographen-Vereins ein.
Unser Mitglied Herr C. P. Goerz in Schöneberg bei Berlin, Besitzer der optischen Anstalt gleichen Namens, wird seine Werkstatt und sein Geschäfts- local zum 1. April nach dem neuerbauten Hause Hauptstrasse 140 in Schöne-
berg verlegen.
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In unserer Notiz in der Nr. 11 betreffend unser Mitglied Herrn Alphons Adolph in Passau jst insofern ein Irrthum untergelaufen, als es statt„Herzog von Toscana“ Erzberzog Ferdinand, Grossherzog von Toscana,
heissen muss. Bekanntlich ist der Grossherzog von Toscana ein eifriger Ama- teur und hat sich durch seine Arbeiten in dieser Beziehung schon mehrfach hber- vorgethan. Nach Mittheilung des Herrn Adolph ist die ihm für seine vorzüg- licben Leistungen auf dem Gebiete der Photographie verliehene grosse silberne Verdienstmedaille am Bande zu tragen.
Fragekasten.
Frage.
1117) Wie erhält man ein saures Fixirbad, wo mit Pyrogall entwickelte Platten klar pleiben und nicht nachträglich gelb werden? und wodurch entsteht dieser Uebelstand? Ich benutzte ein Fixirbad, bestehend aus
unterschwefligsaurem Natron, schwefligsaurem Natron, ein Paar Tropfen Schwefelsäure. Beim Herausnehmen der fxirten Platten sind dieselben klar durchsichtig, jedoch beim Auf- trocknen werden sie vollständig gelb, ebenso wenn dieselben entfärbt wurden.
Antwort.
Zu Frage 1109) In einem halben Liter heissen Wassers löst man ungefähr 100 g Chlorkalk und 50 g Glaubersalz und wäscht in dieser Lösung die Hände, von welchen in eingen Minuten alles Schwarze ver- schwindet. Die Lösung muss so heiss als möglich verwendet werden, am besten im Freien, da der Geruch im Zimmer sehr unangenehm ist. Sind Hände und Nägel rein, so wäscht man mit Seife tüchtig nach, um sie von dem Geruch des Chlorkalks zu befreien. B. Knöfel.
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EMg Reihe VII. I.
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