Jahrgang 
1894
Seite
122
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Deutsche Photographen-Zeitung 1894. Nr. 12.

122 omatische Sammellinsen dazu herstellte hromatische, die ibren Zweck vortreff- ngucker, für die verschiedensten Im Grundtypus hat sich nichts ber eingeschoben und durch die

Pprismen construirte, dann grosse achr und diese oder auch ähnliche nicht ac lich erfüllten, mit Triebverschraubung, wie Oper Sehweiten der Augen verstellbar, einrichtete. geändert; das Bild wird den Linsen gegenü

Linsen betrachtet. 1 Hier geschieht derselbe Vorgang wie der bei der Betrachtung ohne Appa- je identischen Punkte beider Bilder decken sich au

rat oben beschriebene. D den correspondirenden Stellen der Netzhäute zu einem einzigen plastischen Bilde, wenn das Stereoskopbild riebtig ist.

c) Das sogen. amerikanische Stereoskop ist das Stereoskop von Breuster in

veränderter Construction. Die Linsen N sind grosse Convex-Lris-

men oder auch einfache Sammellinsen von mittlerem Vergrösserungsvermõögen. Gewöbhn- lich sind dieselben noch mit einer Art von Vorbau geschützt, um das umgebende störende Licht abzubalten. Bei b5 befindet sich das vertikal einzuklemmeude Bild, verschiebbar auf dem das Ganze tragenden Brettchen, da- mit es in die deutliche Sehweite, hier in die Brennweite der Linsen, eingesteckt werden Kkann. Das Ganze ist mit einem Handgriff verseben.

Hierzu lassen sich auch Bilder höberer Formate leicht verwenden.

d) Das einfachste dioptrische Stereoskop.

Es wäre ausserordentlich einfach, lediglich zwei nebeneinander gefasste ge. rãumige Sammellinsen, deren optische Axen 7,5 einem Handgriff zu montiren. Man hätte damit das ei bare Stereoskop, welches für jedes Stereoskopbild, wie ein Leseglas beliebig benutzt werden könnte.

Fig. 5.

Am allerbequemsten und einfachsten bleibt jedoch immer das oben beschrie- bene stereoskopische Sehen der Stereoskopbilder mit freien Augen, und es ist

immer zu empfeblen, sich dasselbe einzuüben.

Personalien. D. E. Nickelsen, Westerland(Sylt).

Wir erhalten die Trauernachricht, dass unser werthes Mitglied Herr Paul Ebe Nickelsen in kaum vollendetem 62. Lebensjahre am 15. d. M. mittags um ½ 12 Uhr nach langem Leiden verschied. Herr Nickelsen war dem Deutscheu photographen-Verein ein treues Mitglied und wird noch allen Mitgliedern 1 Erinnerung sein durch die schönen Blaätter, welche er s. Zt. auf der Wangder- versammlung in Weimar 1889 zur Ausstellung brachte. Diese Blätter, Land- schaften vom Meeresstrande, Vergrösserungen nach kleinen Stereoskop- ub- Cabinet-Aufnahmen, wurden damals mit der goldenen Vereinsmedaille als ausserordentliche Sachen prämiirt. Eins dieser Bläatter gelangte auch in die Hände der Mitglieder des Deutschen Photographen-Vereins als das Vereins-

Kunstblatt für 1889.

Der Deutsche Photographen-Verein wird seinem verstorbenen Mitgliede

ein treues Andenken widmen! Herr Johannes Meiner,

unser bekannter Berichterstatter über die Chicagoer Weltausstellung, hat das Geschaft des Herrn Photographen Heinrich Wirth in Zürich vom 15. März ab übernommen.

Unser Mitglied Herr Emil Tesch in Eisenach

hat sein Geschäft an Herrn W. Hermann verkauft und ist nach Jena gezogen, wo ex sich mit seinem Schwager, Herrn C. Bräunlich, associirt hat. Die Firma lautel

nunmehr: C. Bräunlich, Hofphotograph(Inhaber Bräunlich& Tesch).

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pon einander entfernt sind, mi nfachste überall verwend. flach oder aufrecht, etwa

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