Jahrgang 
1894
Seite
8
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Wilhelm, C., Atel. Laux, Coblenz.

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8 Deutsche Photographen-Zeitung 1894. N. 1.

Wilde jun., Otto, Phot., Halberstadt. V Zabuesnig, O. v., Phot., Lindau a. Bodensee. Wildenradt, Joh. von, Fa. Daeschner& Co., b Zähe, M., Fa. Fried. Schüler& Günther, Berlin SW. phot. Manufactur, Karlsruhe(B.). Zattler, Urban, Phot., Landshut(Bayern). Zehnpfenning, Gg., Hofphot., Detmold. Wilhelm, L., Phot., Glauchau. Zeibig, Frz., Phot., Striesen b. Dresden. Wilhelm, S., Phot., Neunkirchen(Regbez. Trier). Zeidler, H., Phot., Berlin SW.

Winckler, Ludw., Affin.-Anst., Neubrandenburg Zeiss, J., Fa. Z.& Schneevoigt, Rahmenfabr.,

(Meckl.). b Leipzig. Windsch, Emil, Fa. F. W. Mittentzwey, Rahmen- Zelesny, Karl, Hofphot., Fünfkirchen(Ungarn). fabrik, Leipzig. Zernsdorf. Hugo, Phot., Barth a. d. Ostsee. Winguth, Fritz, Phot, Worms. Ziegra, Max, Phot., Berlin C. Winter, Chr. Fr., Fabr., Leipzig-Reudnitz. Zimmer, O., Phot., Dresden. Witte, Carl, Phot., Fa. Dietrich& W., Chemnitz. Zink, E., Hofphot., Eisenach. Wittkamp, H., Phot., Essen a. d. Ruhr. Zink, W., Hofphot., Gotha. Wittmann, Rich., Kaufmann, Dresden. Zinne, Adolph, Photogr., Eckelmanns Nachf., Wittrock, H., Phot., Hamburg-Hohenfelde. V Bremen. Wolfkamp, F., Phot., Friedeberg(Neumark). Zinsel, Ed., Phot., Darmstadt. Wolfsgruber, G., Phot, Aarau(Scweiz). Zirkler, Fr., Phot., Clausthal a. Harz. »Wunder, Karl, Fa. Karl F. W., Phot., Han- Zörb, J., Phot., Minden(Westf.). nover. Zugehör, Phot., Naumburg a. d. S. Wunder, O., Fa. F. Wunder Sohn, Phot., Han- Zwirnemann, H., Phot., Potsdam.

Noveéer.

Ueberschauender Bericht über die Hildesheimer Ausstellung, b

nach dem am 25. August v. J., am Schlusse der Wanderversammlung in Hildesheim, gehaltenen Vortrage.*)

Von Bruno Meyer.

Wenn etwas im Stande ist, die begreifliche Befangenheit bei dem Unter-

nehmen, zu dem ich mich auschicke, etwas zu mildern, so ist es das Bewusst-

sein, dass Sie Alle von der ganz ungewöhnlichen Schwierigkeit desselben überzeugt sind, und dass ich daher ohne Redensart und mit Zuversicht an Ihre Nachsicht appelliren darf. Fragte mich doch noch soeben, als wir vom Bahnhofe hierher gingen, einer unserer Festgenossen, ob mir nicht angst und bange wäre vor der Aufgabe, und erinnerte an das Wort Frundsbergs, das er zu Puther vor dem Wormser Reichstage sprach:Mönchlein, Mönchlein! du thust einen schweren Gang, als auch mancher Feldhauptmann in der aller- ernstesten Schlachtordnung nicht gethan hat. Nun, so schlimm wird es hoffent- lich nicht werden. Lassen Sie uns also ruhig daran gehen, mit dem mann- haften Worte eines anderen grossen Geistesheroen jener Zeit, dem Wahlspruche Huttens:Ich hab's gewagt!

lch beginne mit den mannigfachen Gebrauchsgegenständen für die Photographie, die in ansprechender Fülle vertreten sind.

Wir haben da zunächst die erfreuliche Thatsache zu constatiren, dass drei grosse Sammel-Ausstellungen vorhanden sind: von Fr. Hundt& Co., Ham- burg, von Gebr. Altvater, Hildesheim, und von Max Blochwitz, Dresden.

Diejenige von Gebr. Altvater hat ja naturgemöss sich nur darüber aus-

zuweisen, dass an dieser Stelle im Wesentlichen Alles in neuester Form und in bestem Zustande zu finden ist, was ständig gebraucht wird; denn die Firma

*) Es lag in der Natur der Aufgabe, dass der nachstehend zum Abdruck gelangende Vor- trag vollkommen frei gehalten werden musste, lediglich mit Benutzung der Aussteller- verzeichnisse, welche sich aus der Arbeit der. Jury ergeben hatten. Dem hier folgenden Texte liegt eine Nachschrift zu Grunde, die gemacht wurde, um den Gang der Daxstellung im All- gemeinen und einzelne prägnante Ausdrücke festzulegen, damit die Wiederherstellung des münd- lichen Vortrages nicht unnöthig und auffallend von dem wirklich Gesprochenen abzuweichen brauchte. Andererseits ist aber auch durchaus kein Bedenken getragen, wo die Kürze der Zeit den Redner zu Auslassungen und Flüchtigkeiten zwang, oder wo das Gedächtniss nicht ganz treu erfunden wurde, oder wo ein schiefer oder sonst unglücklicher Ausdruck untergelaufen war, oder auch ein thatsächlicher Irrthum später Aufklärung gefunden hat, bei der Ausarbeitung die Mängel des Augenblickes thunlichst zu beseitigen. Dass dies nicht in hinreichendem Umfange geschehen und gelungen ist, fühlt Niemand besser, als der Verfasser selber! B. M.

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