Jahrgang 
1889
Seite
405
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Nr. 50.

Deutsche Photographen-Zeitung 1889.

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die Einführung der Papierrolle in a; für fernere Füllungen liegen jeder Cassette weitere 6 gummirte Papierfähnchen für die Holz- rolle 5 bei.

Die Verbindung des Negativpapieres der Hülse d erfolgt durch Befeuchten der Rückseite desselben an den Rändern des Fähnchens und Aufdrücken auf die gummirte Fahne f.

Nach einigen Minuten, kann durch Rechtsdrehen des Schlüssels der Rolle b das Aufrollen auf diese beginnen. Sobald nun der Anfang des Negativpapieres unter dem Holzrahmen bei b sich befindet, wird der Bügel(Fig. 9) gehoben, wodurch das Messer ein rundes Loch ins Negativpapier schneidet. Jetzt ist die Cassette für die erste Aufnahme fertig. Ist solche gemacht, so sorge man

sofort dafür, dass die Cassette für die nächste Aufnahme wieder fertig wird. Zu dem Ende dreht man den Schlüssel an Hülse 5

rechts herum, so lange bis die Aufnahme aufgerollt ist, d. h. bis bei Hülse b der federnd auf dem Negativpapier ruhende Stift in das durch d' geschnittene Loch springt, in welchem Augenblick natürlich das Aufrollen resp. Drehen des Schlüssels 5 aufhören muss. Der Schlüssel des Deckels auf Hülse a dient dazu, durch Andrehen, Iinks herum, das etwa schlaff gewordene Papier anzuziehen, damit dasselbe fest aufliegt.

Ein Weiterdrehen würde das Papier zerreissen. Durch Heben von d macht man wieder das Loch bei Hülse à ins Negativ- papier. Die nächste Aufnahme ist gemacht, und muss wieder auf- gerollt werden; diesesmal, und alle nächsten, muss aber der federnde Stift, der gewissermaassen vorher das Negativpapier am weiteren Aufrollen hinderte, aus dem Loch gehoben werden und zwar durch Druck auf Hebel e und gleichzeitiges Rechtsdrehen des Schlüssels 5. Den Hebel e lässt man sofort wieder los, derselbe bleibt in der niedergedrückten Stellung stehen, bis er in das nächste von e ge- schnittene Loch einspringt, was man an der gehobenen Stellung des Hebels e leicht erkennt, wenn man das Einschnappen überhört haben sollte.

So werden die 24 Aufnahmen einer Rolle hinter einander ge- macht, dann die Rolle 5b 9 mit den Aufnahmen herausgenommen, die leer gewordene Holzrolle der Hülse a mit einem Papierfähnchen versehen, in die Hülse 5 das Fähnchen wieder wie in Fig. 10 auf die Cassettenplatte gebracht und so zum Aufrollen der Aufnahmen der nächsten Rolle Papier benutzt.

Will man nicht gleich entwickeln, sondern weitere Rollen für Aufnahmen verwenden, so bringt man die neue Rolle sofort wieder in die Hülse a, wie zu Anfang erklärt, und benützt den freigewordenen Pappearton dieser neuen Rolle Papier zum Aufbewahren der vor- herigen Aufnahmen, unter Aufzeichnung der nöthigen Notizen.

So kann man, ohne das lästige Ab- und Wiederaufrollen des exponirten Papieres, wie es bei andern Rollcassetten nöthig ist, ohne Beschränkung weiterarbeiten, da ja jede frei werdende Holz- rolle einer Papierrolle zum Aufrollen der nächsten Aufnahmen dient.

Beim Entwickeln wird das Papier im Dunkelzimmer allemal durch die Mitte des Loches durchschnitten, es ist dadurch zweifellos festgestellt, wo die Aufnahmen sind,immer zwischen den