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Nr. 46. Deutsche Photogr aphen-Zeitung 1889. 375
Methoden vorgeschlagen, von welchen uns die Methode des Command. Moëssard am einfachsten erscheint.
Als einheitliche Normalblende wurde eine Oeffnung, deren Durchmesser gleich dem Zehntel der Brennweite ist, angenommen. Fernerhin wurde bestimmt, die folgenden Blendengrössen so zu be- zeichnen, dass die Exponirzeit durch die Maultiplication ihrer Nummer mit der für die Normalbleunde Nr. 1 erforderlichen sich ergiebt, so z. B. dass, wenn Blende Nr. 1= 2 Secunden erfordert, mit Blende Nr. 6 eine Expositionszeit von 6 ☛ 2 Secunden= 12 Secunden er- fordern würde.
Es wurde fernerhin beschlossen, dass die Momentverschlüsse die genaue Dauer der Belichtung in Secunden und Decimal- bruchtheilen von Secunden tragen sollen. Bei den im Blendenschlitz angebrachten Verschlüssen soll diese Angabe für die grösste Blenden- öffnung gelten. Zum Schlusse wurde als Erkennungszeichen für solche Apparate, welche den Beschlässen des Congresses gemöäss angefertigt werden, eine eigene Marke angenommen, welche aus dem Monogramm des Verfertigers, umgeben von einer Sonne, besteht.
Trotz des unendlichen Aufwandes an Mühe und Zeit, zumal von Seite jener Herren, welche den Congress in Anregung und zur Aus— führung brachten, und in Folge der gebotenen Kürze, mit welcher manche Fragen behandelt, andere naheliegende bei Seite gelassen werden mussten, trotz der Vorarbeiten, welche von den verschiedenen Commission ausgeführt wurden und welche zur Vereinfachung der Congressbeschlüsse nicht wenig beigetragen haben, lässt sich nicht leugnen, dass manche der gefassten Beschlüsse einer reiflicheren Ueber- legung hätten unterzogen werden sollen, und dass die Discussion ein-— seitig blieb. Dieser letztere Punkt ist wohl zum grossen Theile dem Umstande zuzuschreiben, dass die Betheiligung des Auslandes eine sehr schwache war, dass andererseits die meisten der auswärtigen Congresstheilnehmer einer Discussion auf wissenschaftlichem Gebiete in einer ihnen wenig geläufigen Sprache nicht gewachsen sind, Andere wieder angesichts des offenbaren Bestrebens. die Vorarbeiten der verschiedenen Commissionen en bloc zu adoptiren, sich von jeder Debatte fernhielten.
Der Congress selber hat sich im Grunde diesem Eindruek nicht verschliessen können und beschlossen, im nächsten Jahre seine Arbeiten zu vervollständigen, und zwar diesmal auf neutralem Boden. Der Vorsechlag, sich nàchstes Jahr in Brüssel wieder zusammenzufinden, wurde allgemein befürwortet, und der Präsident des Belgischen Photographenvereius, M. Maes, drückte seine Zustimmung und die Ueberzeugung aus, dass die belgischen Collegen mit Verguügen die auswärtigen Herren als Gäste bei sich empfangen würden. Um aber die begonnenen Arbeiten weiter zu führen und dem nächstjährigen Congresse ein vollkommeneres Gelingen zu sichern, wurde eine per-— manente Commission ernannt, welebe in monatlichen Versammlungen das begonnene Werk weiter führen solle. Diese Commission ist zu- sammengestellt wie folgt. Die Herren: E. Becquerel, de Blo- chouse, Bordet, Cornu, Davanne, Fabre, Fizeau, Gylden (Schweden), Huggins(England), Janssen, Londe, Marey,


