Jahrgang 
1889
Seite
348
Einzelbild herunterladen

348 Deutsche Photographen-Zeitung 1889.

Nr. 43.

Zur Aufnahme nehme ich das abziehbare Negativpapier von Eastman. Ich habe mir darin eine solche Fertigkeit verschafft, dass jch fast keinen Ausschuss zu verzeichnen, wenigstens nicht mehr. als auf sonstigem Wege, und erhalte stets sehr klare, saftige, brillante Negative.

Ich gebe mein Verfabren in Folgendem ganz rückhaltlos und wird jeder Lichtdrucker bei einem Versuche sich überzeugen, welche Vortheile das Verfabren bietet.

Es ist nicht absolut nöthig, dass die Cassette zur Einspannung des Papiers eine besondere Vorrichtung erhält, da jede Cassette gut verwendbar ist.

Ich nehme die reinste Spiegelscheibe, 1 mm. stark, lege sie in die Cassette, hierauf das abziehbare Negativpapier, darauf ein zweites dünnes Glas, damit das Papier überall ganz flach apliegt, und schliesse die Cassette. Nachdem scharf eingestellt, rücke ich die Einstellung um 1 mm(so stark wie die gewählte Spiegelscheibe) vor und exponire. Dauer der Exposition je nach Original und Beleuchtung. Das Papier hat die Empfidlichkeit einer gewöhnlichen Trockenplatte, etwa No. 23.

Entwickler:

a) 650 cem dest. Wasser, 160 g schwefligsaures Natron, warm gelöst; bierauf 12 g Hydrochinon, gelöst; b) 1300 cem dest. Wasser, 350 g crystall. Soda. Man mischt halb zu halb.

Bei richtiger Exposition ist die Entwicklung in 5 Minuten be- endet. Man entwickelt etwas stärker als eine Trockenplatte, da das Papier die Durchsicht etwas hindert, und, wenn das Papier abgezogen, sich grössere Durchsicht zeigt. Wurde zu kurz entwickelt, so zeigt sich das Negativ dann glasig. Die richtige Entwicklung wird sich Jeder nach einigen Versuchen schon angeeignet haben. Nach dem Entwickeln legt man das Papiernegativ 2 Minuten in folgendes Bad:

500 cem dest. Wasser, 1 cem Eisessig; dann in die Fixage: 20 g unterschwefligsaures Natron, 100 cem Wasser.

Die Fixage wende ich stets frisch an, um ja recht klare, reine Negative zu erhalten; das Papier ist zu bewegen, dass die Fixage ganz gleichmässig wirkt; noch unfixirte Stellen sehen braun aus. Man wässert 10 Minuten bei dreimaligem Wechsel.

Nun nimmt man eine blankgeputzte Glasplatte(Alkobol und geschlemmte Kreide ist ein sehr gutes Putzmittel), die je am Rande 2 cem grösser ist, als das zu übertragende Bild, überzieht mit folgender Gummilösung: pulver, arab. Gummi, gelöst in Steinkohlenbenzin(löst sich sehr schwer und bleibt ein starker Bodensatz zurück, daher filtrirt man ab). Etwa 100 g pulver. arab. Gummi, 400 eem Benzin 2 3 Tage stehen lassen und öfter schütteln. Die Platte ist vor dem Uebergiessen gut abzustauben, in 5 Minuten ist sie vollkommen trocken. Will man das auf Glas übertragene Bild später nochmals

Nr. 43.

bertras

ſeiden ſen Rob

eht nd Das

68 Gla

etsche

le Luu

equets jatten b De Sel

48 bag ier Pe inen b. m die D. jt reihe

lt ver-

Lunm. hwärzt

lutlaug. eset?t;

34 PWdocb un t gerac b; vii h empfe

Wano

Uute

Jaco

ersehiec Lun ſampe d Sdin P etrolenu.

as has

troleu und S jen S

ps der ſugen. Verg.

lgeget

betor 1