Jahrgang 
1889
Seite
332
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Deutsche Photographen-Zeitung 1889. Nr. 40.

Fragekasten.

Fragen.

830) Woher kommt es. dass durch Kaliumferridoxalat geschwächte Negative, in Wasser gebracht, gelbliche, lehmige Schleier zeigen und wie sind dieselben zu vermeiden? Hatten andere Photographen vielleicht schon dieselbe Erscheinung?

831) Durch welche Vermehrung oder Verminderung der Chemikalien beim Eikonogen-Entwickler erzielt man mehr Deckung resp. Härte der Negative?

832) Giebt es ein Buch zur Erlernung der Pastellmalerei und wo ist solches zu haben?

Antworten.

Zu Frage 828: Transferrotyp-Verfahren. Das rein geputzte Milch- glas überzieht man mit folgender Lösung: 5 Theile Kaliwasserglas, 10 Albumin, 150 Wasser, gut fltrirt.

Wenn trocken, bringt man die Platte unter Wasser, quetscht das Papier leicht auf, beschwert 20 Minuten und bringt die Platte in handwarmes Wasser. In 2 Minuten hebt sich das Papier leicht ab, man fährt mit dem Haarpinsel einigemal über das Bild, damit die überschüssige Gelatine weggenommen wird, spült mit reinem Wasser nach, lässt trocknen und zum Schlusse überzieht man das Bild mit einem dünnen wasserhellen Benzinlack.

Schloss Grönenbach(bayr. Allgäu). Cronenbergs Lehranstalt.

Zu Frage 828: Bei der Uebertragung von Transferrotypbildern kommt es vor allem darauf an, dass das auf das Milchglas gequetschte Bild den rich- tigen Grad der Trockenheit erreicht hat, und ist das Erkennen desselben ledig- lich Sache der Erfahrung. Ist das Bild nicht trocken genug, so löst sich beim Abziehen die Gelatineschicht und schwimmt ab, ist es zu trocken, so lässt sich das Papier nicht abziehen, ohne Stücke der Schicht mit wegzureissen. Das Trocknen erfordert, selbst im geheizten Zimmer, oft mehrere Stunden und doch ist es besser, im Zimmer frei trocknen zu lassen, da man im Trockenschrank leicht den richtigen Moment verpasst. Die Temperatur des zum Abziehen ver- wendeten Wassers ist ca. 45°R. Unter 40 löst sich das Papier zu schwer ab, über 50°gefährdet man wieder die Gelatineschicht. Man legt das genügend trockene Bild auf den Boden einer Wanne und giesst aus einem passenden Gefäss das genau temperirte Wasser in einem Strahl auf das Papier, damit das Opal- glas möglichst kalt bleibt. Nachdem man diesen Strahl einigemal über das Papier hin und her geführt hat, sodass das Ganze mit Wasser bedeckt ist, löst sich das Bild stets anstandslos, nur darf man es nicht abheben, sondern es ist besser, durch Schieben das Bild zu entfernen. Das Wasser ist vorher abzugiessen und nachdem das Papier herunter ist, giesse man sofort kaltes Wasser auf die Schicht, damit dieselbe, falls sie irgend Neigung hatte sich zu lösen, sofort wieder erstarrt. Nachdem auch dieses Wasser abgegossen, wasche man mit einem in laues Wasser getauchten Wattebausch die Schicht rein und stelle sie an einen staubfreien Ort zum Trocknen, was jetzt rasch vor sich geht. Die Mattirung des Milchglases macht man vortheilhaft etwas gröber, als man sie für Collodion-Uebertragungen braucht. Die Gelatineschicht haftet dann besser und vermöge ihrer Dicke lässt sie das Bild doch nicht in die Poren sinken, sondern hält es an der Oberfläche. Ich mattire meine Gläser stets selbst, indem ich zwischen zwei derselben mit Wasser angemachtes Schmirgelpulyer gebe und so lange aneinanderreibe, bis beide gleichmässig mattirt sind. Ein einfacheres Verfabren, Bilder auf Milch- glas zu erzeugen, giebt es jedenfalls nicht. C. Hinckelmann.

Berichtigung.

Von der Firma Dr. A. Kurz-Wernigerode werden wir darauf aufmerksam ge- macht, dass auf Seite 298 in Nr. 37 der Ztg. bei Aufzählung der verschiedenen Stiftungen im Protocolle die betr. Firma nur A. Kurz genannt wurde. Wir bitten die geehrten Leser, an dessen Stelle Dr. A. Kurz zu lesen.

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