eitung 1889. Nr. 40. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 329
insieht ual 1
au einem Phan tionspl
Herr Hirsch-Lauscha sang mit tiefer Empfindung das Lassensche
1 Lied:„Ich will dir's nimmer sagen“, welche künstlerische That ihm du anen mu durch reichen Applaus gelohnt wurde.
ehon„n de h Herren A. und H. Werner, bekannt unter dem Namen„die Ge-
en wird ud brüder Werner“, spielten, wie es schien zur Zufriedenheit der
Lum Priisemn Zuhörerschaft, auf einem anwesenden Flügel einige vierhändige Stücke. Ein Tafellied, das hiernach gesungen wurde, lautete:
6
1
rsuchungen de h d
1
1
—
u nan neh O Photograph, o Photograph, O Photograph, o Photograph,
4 noeh elllge Wie bist du gut vom Herzen. Wie stehst du hoch in Ehren. agesorduuug n Du nimmst im langen Jahreslauf Du malst den Mörder und den Dieb
8 Kl Die Armen und die Reichen auf. Der hohen Polizei zu lieb.
ge der beicdh O Photograph, o Photograph, O Photograph, o Photograph,
ist; ue(sen Wie bist du gut vom Herzen. Wie stehst du hoch in Ebren.
5 u Ditte ied O Photograph, o Photograph, O Publicum, o Publicum, ur seibe Reeonng Wie bist du so allseitig. Geh hin zum Photographen.
Erheben vob den Sth Du malst den Wald, das Feld. die See, Er ist zu deinem Dienst, bereit ine vielen Gesenh Das Pferd, das Schaf, die schöne Fee. Zur Winter- und zur Sommerzeit. t.(Cezeh 3 elt O Photograph, o Photograph, O Publicum, o Publieum, d.(Geschieht. Wie bist du so allseitig. Geh hin zum Photographen.
O Publicum, o Publicum, Geh hin, lass dir abnehmen Den Bart, die Nase und die Schuh Und noch das Portemonnaie dazu. eht 0 Publicum, o Publicum,
. Geh hin, lass dir abnehmen. Deutschen PMihg-
Nachdem die Tafel zu Ende war— selbst Butter, Käse und
* Eis hatten ihren Zweck nicht verfehlt— wurden nocb die interessanten
Schlafhütten im Walde einer eingehenden Besichtigung unterworfen
. und dann ging es wieder binunter zu dem im Thale harrenden Sonder-
m vielzimmerizn zuge, in dem Jedes so schnell wie möglich sich ein Plätzchen sicherte.
akte den Aubimuß Und das war sehr weise, denn kaum war das gelungen, als es mit
müse, Kalbseqtébia einer Energie zu regnen begann, die nichts zu wünschen übrig liess.
angerichtet ur Der Regen fiel bindfadenstark vom Himmel herunter und klatschte
n angenässeltes UWi mit voller Wucht gegen die geschlossenen Wagenfenster, hinter denen igen. wir sicher geborgen sassen und lachten.—
„ Hassen Kläus Auf der Heimfahrt suchte sich Jedermann, so gut es eben gehen
hr sehmutziesdh wollte, zu unterhalten und da von Aussicht keine Rede sein konnte,
Dnd Vusikmtt so war die Unterhaltung auf das enge Coupé beschränkt. In dem-
hr ii
Ke
ag8-.. 3..„.
jenigen, in dem auch ich mit mebreren sangestüchtigen Herren unter- ahevolleg. Venin gekommen war, erinnerte man sich glücklicherweise eines herrlichen Wun nd die eswns Liedes, welches man am Abend vorher im Sommertheater gehört er u benun
ahmte ek de hatte und welches so lautete:
ter rüb 9 4 „n⸗Weimar uögetältä An der Gartenthü— a—ür
1 Hat mein Mädchen mi— a-— ir
„Samfft“ die Hand gedrückt.
amité kanl mit 7 Ach, wie war mir da— a— a.
lete Lob nut 1l J Aenmni das geschah ah- ah;
26 okomell Als mein Mädchen mi— a— ir 3„Samfft“ die Hand gedrückt!
ssere und 3le Dieses Lied wurde vorgenommen und eifrig einstudirt. Kaum 1 g88 1 92 9.1 22 de ge war es verklungen, so wurde es von den unermüdlichen Jubiläums-
jeht m wiedt l 6 6 rrotade sängern, um die feinen Nüancen besser herauszubringen und um
U verantwolt jeh 1
stes Roebledel das Ensemble zu befestigen, von neuem begonnen. Einen ganz un- elben
28
42


