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Nr. 35. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 285
vom Hydrochinon- und Hydroxylamin-Entwickler, dann von der wei- teren Behandlung der Negative(Fixiren, Verstärken und Abschwä- chen). Als Anbang sind einige Tabellen über Mischungsgewichte, Löslichkeit, Gewicht etc. beigegeben.
Vermischtes.
Deutsche Patente. Herstellung von Reliefs auf photochemischem Wege.— Ernst Zerr in Weissenburg(Flsass).— Patentirt im Deut- schen Reiche vom 7. August 1888 ab. D. R.-P. Nr. 47 909.
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Reliefs mittelst der Photograpbie. Es können hierzu gefertigte Zeichnungen(körperliche Darstellungen) und photo- graphische Anfnahmen nach der Natur benutzt werden.
Die Aufnahme kann auf Gelatinetrockenplatten oder Collodion- platten geschehen, doch müssen dieselben zum Gebrauch gleichmässig in ihrer Kraft sein.
Sind die Zeichnungen in weiss auf schwarzem Grund ausgeführt, so muss von dem Negativ ein Diapositiv gemacht werden, ist dagegen der Grund weiss, so genügt eine gewöhnliche Aufnahme.
Sollen Aufnahmen von lebenden Wesen, wo Haare, Fleisch und Bekleidungsstücke in Betracht kommen, benutzt werden; so ist fol-— gendes Verfahren anzuwenden:
Von der Originalaufnahme(dem Negativ) wird ein Diapositiv gefertigt und nach dem Diapositiv wieder ein Negativ, damit die Originalplatte nicht verloren geht. Nun schabt man von dem Dia- positiv die Kleidung und die Haare binweg und setzt an diese Stellen das Negativ, indem man beide Aufnabmen fest zusammen- klebt. Von den zusammengeklebten beiden Aufnahmen wird nun wieder ein Diapositiv gefertigt.
Das beschriebene Verfabren ist nöthig, damit die Haare, das Fleisch und die Bekleidung gleiche Stärke in der Aufnahme zeigen.
Die Aufnabmen werden auf Gelatineplatten copirt, welche aus Gelatine und Tragant zu gleichen Theilen besteben(60 g in 0,5 Liter Wasser aufgelöst). Diese Mischung wird nach Bedarf bis zu 10 mm dick auf Spiegelglasplatten gegossen und von diesen die Schicht nach der Erstarrung abgehoben, umgedreht und auf eine andere platte übertragen, damit die glatte Seite nach oben kommt und nun vollständig eintrocknet. Zum weiteren Gebrauch werden die Gela- tineplatten mit einer Mischung von 5 g Dextrin, 1 g Gelatine in 0,5 Liter Wasser Kalt gelöst übergossen und so schnell als möglich in der Dunkelkammer getrocknet(diese Schicht muss matt auftrocknen). Beim Ausetzen der Mischungen ist darauf zu sehen, dass dieselbeu fremde Körper nicht enthalten und dass beim Lösen des Tragants keine Blasen entstehen, welche sich sehr schwer entfernen lassen. Die Zeit des Copirens auf diese Platten richtet sich nach der Kraft des Negativs und dauert eine halbe bis zwei Stunden.
Die Entwicklung des Reliefs geschieht in einem reinen Wasser- bad, in welchem es so lange verbleibt, bis das Wasser auf der Ober-
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