Jahrgang 
1889
Seite
283
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Nr. 35. Deutsche Photographen-Zeitung 1889. 283

Ist also die Papierbeschaffenbeit diesem Process im photogra- phischen Sinne günstig, dann geht er ohne Blasenbildung vor sich, ist dieselbe jedoch in diesem Sinne ungünstig, dann entstehen Blasen. Dies die Erklärung der Blasenbildung nach dem chemisch-physi- kalischen Gesetz der Endosmose.

Von dieser Theorie, meine Herren, dürfen Sie nun auch die practische Nutzanwendung erwarten, und bitte ich noch um einige Augenblicke um Gehör, um Ihnen noch mitzutheilen, was zur Ver- hütung der Blasenbildung dienlich sein dürfte.

Den Papieren, welche bereits im Fixirnatron Blasen bekommen, ist in der Regel mit Gegenmitteln schwer beizukommen. Die Blasen enthalten stark concentrirte Lösung des Doppelsalzes unterschweflig- saures Natronsilber, welches beim Auftrocknen lebhaft grün, blau oder gelb gefärbte Flecke hinterlässt, welche von Tag zu Tag durch Einwirkung auf das das Bild bildende Silber schlimmer werden.

Das einzige bis jetzt bekannte und bewährte Mittel ist Alkohol. Man legt die Bilder vor dem Fixiren in Alkohol, weil Alkohol ein Diffusionsvermögen in Beziebung auf die in Betracht kommenden Membranen besitzen dürfte, welches zwischen dem der unterschweflig- sauren Natronsilberlösung und dem der Fixirnatronlösung liegt.

Der Process des Fixirens wird zwar dadurch sehr verlangsamt, da

stets Volumen Alkohol von Volumen Fixirnatron ersetzt werden muss. Daneben läuft dann die anfangs beschriebene Lösung und Zersetzung des Chlorsilbers in unterschwefligsaures Natronsilber und die Diffusion desselben ebenfalls mit dem Fixirnatron, welches, wie gesagt, durch die Anwesenbeit des Alkohols nicht mit Energie in Diffusion mit dem Fixirpatron treten kann. Theuer ist das Mittel, aber oft die einzige Rettung.

Entstehen Blasen erst im ersten Waschwasser nach dem Fixiren, dann ist die Sache einfacher. Diese Blasen enthalten zwar noch etwas unterschwefligsaures Natronsilber, aber im Ueberschuss Lösung von nur unterschwefligsaurem Natron. Diese Blasen hinterlassen auch nur sehr geringe Flecken.

Das einfachste und billigste Mittel gegen diese Blasen ist eine Kochsalzlösung derselben procentualen Stärke wie das Fixirnatron.

Die Kochsalzlösung hat in Bezug auf die hier in Betracht kommenden Papier- und Eiweiss-Membranen eine Diffusions- geschwindigkeit zwischen der des Wassers und der Natronlösung.

Der Ersatz des Fixirnatrons durch Kochsalzlösung und der Er- satz der Kochsalzlösung sodann durch Wasser geht in einer, das Papier nicht anstrengenden Diffusionsgeschwindigkeit vor sich.

Aus denselben Gründen kommen Blasen in Gegenden mit soge- nanntem harten Wasser, also Wasser, welches kohlensauren oder schwefelsauren Kalk gelöst mit sich führt, seltener vor, als in Ge- genden mit weichem Wasser, Wasser, welches nabezu chemisch rein ist. leb will nicht unerwähnt lassen, dass Temperaturunterschiede der Bäder in der Weise nachtheilig wirken dürften, dass durch die verschiedene Ausdehnungsfähigkeit der Eiweissschicht und des Papiers die Beschaffenheit des Albuminpapiers der Blasenbildung günstiger wird. Trotz der scheinbaren Häufigkeit der Klagen kann ich Ihnen doch die Versicherung geben, dass im Grossen und Ganzen das Roh-