Jahrgang 
1889
Seite
251
Einzelbild herunterladen

aitun 1889 . Sich raselm,

noch duten

athalten?

1 I. 1 üttke, W

Übher ve ue verdorhene IOsulf

ulf, 1 Ates dat

1 . er 4. d dta eine Haupthei

Dru

eke, alesl Tige

len Stärkeläzunnt 7 8 Tellä ASISers Lelost d dekanntem hhi

zur Bindung ie

in. Auf diese ſfeis amm Thiosulfat mam Kis so aus, dass iai assers mit Stärkeläaan.

atenttropfgläser tuna

atritt. Trat beim li

19 Tropfen der Jodlas den. leb balte s kn aden, dass beim vetim sser einem Gehbalte m

h beim ersten Iuhi vorhanden gevesel- alt an Ihiesulkt u! en Tropfeu Jodlösuw

4 1 Jod enthalteh. keir Thiesmkt in 40 N

frei von Tbiosultt e

Theiles einem Tdel le an gel ügebc 1loet

ma

0

his zum Pivtrit

Nr. 31. Deutsche Photographen-Zeitung 1869. 251

Das Photographiren von Artillerie-Geschossen bei grosser Geschwindigkeit während des Fluges.

Von Herrn Ottomar Anschütz-Lissa erbielten wir eine Mo- ment-Photographie eines fliegenden Geschosses. Ueber die Herstel- lung der Bilder schreibt dieDeutsche Heeres-Zeitung, wie folgt:

Im September vorigen Jahres sind auf dem Schiessplatze des Grusonwerkes in Buckau-Magdeburg durch Ottomar Anschütz aus Lissa(Posen), den bekannten Meister der Augenblicks-Aufnahmen, sehr interessante Versuche durchgeführt worden, welche die Möglich- keit, Artillerie-Geschosse beigrossen Geschwindigkeiten während des Fluges zu photographiren, durch gelungene Aufnahmen erweisen. Es ist dies unseres Wissens der erste Fall, dass diese Aufgabe überbaupt versucht und zugleich gelöst wurde.

Mit diesem Versuche wollte Ottomar Anschütz lediglich den Beweis führen, dass es überhaupt möglich sei, ein fliegendes Ge- schoss bei Tagesbeleuchtung scharf auf der photographischen Platte zu fixiren und zwar in mebreren auf einander folgenden Phasen, deren Anzahl einstweilen auf 4 angesetzt war. Da diese Versuche auf seine Kosten geschahen, musste in mancher Hinsicht eine Beschränkung in der Verschiedenartigkeit der Verwendung seiner Methode eintreten.

Bei Aufnahmen von Körpern, die sich mit grosser Geschwindig- keit bewegen, sind zwei Schwierigkeiten zu überwinden: einmal die Belichtungszeit so abzukürzen, dass der Gegenstand scharf erscheint, und ferner die Aufnahme gerade dann erfolgen zu lassen, wenn der Körper sich an einem bestimmten Orte befindet.

In Bezug auf erstgenannte Schwierigkeit ist leicht erkennbar, dass mit wachsender Geschwindigkeit des sich bewegenden Körpers die Belichtungszeit abnehmen muss, da man bei zu langer Dauer der Belichtung nicht ein scharf begrenztes, sondern ein nach der Bewegungsrichtung in die Länge gezogenes, verwaschenes Bild des bewegten Körpers erhält. Bei der Aufnahme fliegender Geschosse wäre also zu fürchten, dass man nicht das Bild der Granate, sondern einen langgezogenen Strich vom Kaliber der Granate auf der Platte wiederfindet. Herr Anschütz glaubte für eine Geschossgeschwindig- keit von etwa 400 m⁄sec. die Belichtungszeit auf die ungemein kurze Zeit von etwa 0,000076(76 Millionstel) Secunden beschränken zu müssen; das Geschoss konnte in dieser Zeit etwa 3 ecm zurücklegen und es war daher, wenn man den Apparat in einiger Entfernung

aufstellte und somit den Sehwinkel verkleinerte, zu hoffen, dass das

Geschoss hinlänglich scharf, höchstens an Spitze und Boden in seiner Begrenzungslinie wenig unklar auf der Platte erscheinen würde.

Um dem Leser eine annähernde Vorstellung davon zu geben, was es heisst, in 76 Millionstel Secunden einen photographischen Apparat zu öffnen und zu schliessen und während dieser Zeit ein deutliches Bild aufzunehmen, möge erwähnt werden, dass bei den gewöhnlichen sogen. Momentphotographien(sich bewegender lebender Wesen etc.) diese Zeit meist zwischen ⁄½ 0 und Secunde schwankt und selbst bei sehr geschickter Arbeit doch höchstens auf ⁵10o Secunde herabgedrückt wird.